Nürnberg ’10: Vorschau

Trotz Spieleurlaubs nach der Essener Messe, Spieletreffen in Altleiningen Anfang Dezember und vielen Spieleabenden und -wochenenden haben wir noch nicht alle uns vorliegenden Essener Neuheiten gespielt. Andere Spiele warten noch vergeblich auf eine zweite Partie, wie etwa das beim ersten Mal durchaus viel versprechende Last Train to Wensleydale. Eine abschließende Wertung zu Essen würde zu diesem Zeitpunkt nur unsere unvollständige Sichtweise reflektieren.

Aber die Zeit läuft trotzdem weiter, und mittlerweile erreichten uns bereits einige Neuheiten der bevorstehenden Spielwarenmesse 2010 in Nürnberg. Als Auftakt der Berichterstattung zu den Frühjahrsneuheiten geben wir unsere ersten Eindrücke dieser Spiele wieder. Ein ausführlicher Messerundgang wird bis zum Messe-Montag, den 8. Februar, hier erscheinen.

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Bananagrams

Wer das Zeug zur Rockerorgie oder zur Imbissbude hat, erwischt schon keinen zu schlechten Start. Denn ein möglichst langes Wort als Grundlage erlaubt am komfortabelsten das Verzweigen. Zu Beginn erhält jeder Spieler dieselbe Anzahl an Buchstaben, alle anderen bleiben erstmal verdeckt im Vorrat. Das Ziel: Alle Buchstaben mit gültigen Wörtern in ein Kreuzwortgitter verbauen.

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Jaipur

Einigen Lesern ist vielleicht schon aufgefallen, dass reine Zweipersonenspiele in unserem Blog bisher nur wenig Beachtung fanden. Dies liegt einzig daran, dass die letzten beiden Spielejahrgänge kaum interessante Spiele für Zwei boten. Sowohl die Quantität als auch Qualität der Neuerscheinungen in diesem Bereich hatte gegenüber den ersten Jahren dieses Jahrtausends deutlich nachgelassen. Dies mag an einer Übersättigung des Marktes liegen. Verstärkt wird dies sicherlich durch viele Mehrpersonenspiele mit gut funktionierenden Regeln für zwei. Ein Beispiel dafür ist Im Wandel der Zeiten, das ich überhaupt nur zu zweit spielen mag. Seit dem völlig zu Unrecht gefloppten [cref perry-rhodan-die-kosmische-hanse] im Jahre 2007 erhielt denn auch kein Zweipersonenspiel mehr einen festen Platz in unserer Spielesammlung.

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Die Tore der Welt

Schade eigentlich. Die sich aufdrängenden Einfälle für eine Einleitung über den historischen Roman mit wackeren Helden und fiesen Halunken hat Peter schon bei Die Säulen der Erde verbraten. Macht aber nichts. Denn mittels der Einleitung lässt sich das Déjà -Vu Gefühl bestens transportieren. Wer Spielplan und Material zu Die Tore der Welt auspackt, fühlt sich zwangsläufig sofort wieder ins bekannte Säulen der Erde versetzt. Samt opulentem Spielplan, monumentaler Kathedrale und schicksalshaften Ereignissen. Also: Auf zu heroischen Taten in den Wellen des Schicksals!

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