Themengebiet 'Mehr'

Asteroyds – ein Detail

Ein Beitrag zum Themengebiet Mehr, Sonstiges, Spiele, geschrieben am 17. August 2010 von Peter

Dies ist keine Rezension über Asteroyds. Wir werden dieses Spiel kaum genügend spielen wollen, um eine qualifizierte Meinung abzugeben. Eine weitere Kritik ist eigentlich auch nicht notwendig, da Udo in seinem Blog schon alles Erwähnenswerte zusammengefasst und bewertet hat. In diesem Artikel wird nur auf eine Kuriosität hingewiesen. Weiterlesen »

Last Train To Wensleydale

Ein Beitrag zum Themengebiet Gute Spiele, Mehr, Rezensionen, Spiele, geschrieben am 13. August 2010 von Peter

Ohne mich näher mit Last Train To Wensleydale zu beschäftigen, gab es für mich schon drei Gründe, dieses Spiel ungespielt zu kaufen:

  • Der Titel, zusammen mit dem treffenden Schachteltext:
  • For many years the train gaming world has been waiting for a game about moving cheese in the Yorkshire Dales. That wait is now over!
  • Die Erinnerung an Mr. Wensleydale aus der Episode 33 (Salad Days) des Monty Python Flying Circus (oder als Video bei YouTube):
  • (…)
    Mousebender You do have some cheese, do you?
    Wensleydale Certainly, sir. It’s a cheese shop, sir. We’ve got…
    Mousebender No, no, no, don’t tell me. I’m keen to guess.
    Wensleydale Fair enough.
    Mousebender Wensleydale.
    Wensleydale Yes, sir?
    Mousebender Splendid. Well, I’ll have some of that then, please.
    Wensleydale Oh, I’m sorry sir, I thought you were reffering to me, Mr Wensleydale.
    (…)
  • Wallace and Gromit: Als legal frei verlinkbares Video in vernünftiger Qualität fand ich leider kein Video, dafür aber eine andere sehr lustige Käseepisode.
Weiterlesen »

Der Mann der Jurorin

Ein Beitrag zum Themengebiet Bericht, Mehr, geschrieben am 28. June 2010 von Peter

Zur Bekanntgabe des Spiel des Jahres lässt sich wenig berichten: Die Rezensionen sind schon längst veröffentlicht, und die Klasse der Wahl kann ich schlecht kommentieren, ohne eventuell den Hausfrieden zu gefährden.

Ungefährlicher scheint es mir, meine Sicht der Dinge über den Ablauf eines Spielejahres unter spezieller Berücksichtigung der Verwandtschaft mit einem Jurymitglied darzulegen.

Weiterlesen »

About Time – Das Zeit Spiel

Ein Beitrag zum Themengebiet Mehr, Rezensionen, Schwache Spiele, Spiele, geschrieben am 23. June 2010 von Peter

Niemals, wirklich niemals sollten Sie irgendetwas wegwerfen. Nur so als guter Rat von Spieler zu Spieler. So sammelte ich im Jahre anno 1995 in Wien einen wunderbar sinnfreien, grauenhaften Kommentar der Welt, um ihn zu gegebener Zeit der Nachwelt präsentieren zu können. Endlich, nach 15 Jahren, kam der große Augenblick: Das Spiel “About Time” ist etwa genauso sinnfrei wie jener Kommentar. Nur leider, leider habe ich ihn wohl beim letzten Umzug doch als überflüssig und niemals verwertbar entsorgt. Tut mir leid, auf diesen Witz müssen Sie also jetzt verzichten.

Weiterlesen »

Mosaix

Ein Beitrag zum Themengebiet Mehr, Normale Spiele, Postscriptum, Rezensionen, Spiele, geschrieben am 20. June 2010 von Kathrin und Peter

Erstveröffentlichung im März 2010 in der Fairplay 91.
>>Direkt zum Postscriptum springen.

Weiterlesen »

Carcassonne – und das Schicksalsrad

Ein Beitrag zum Themengebiet Mehr, Rezensionen, Spiele, Super Spiele, geschrieben am 26. May 2010 von Kathrin

Über Carcassonne, das Spiel des Jahres und Gewinner des Deutschen Spielepreises 2001, muss ich sicher nicht viele Worte verlieren. Nach wie vor etwa führt dieses Spiel die Liste der Spiele mit den meisten verlinkten Rezensionen bei Luding an. Dass nicht die Siedler von Catan zumindest um diesen Spitzenplatz konkurrieren, ist allerdings eher der Tatsache geschuldet, dass Internetrezensionen erst ein paar Jahre nach dem Erscheinen der “Siedler” (1995) so richtig ins Rollen kamen.

Doch der Grund für einen Artikel bei Das-SpielEn.de ist ein anderer. Getreu unserem Motto “Spielen und Mehr” reizte uns die Verbindung des Spiels mit einem Roman. In Kombination mit dem Roman “Carcassonne – Das Schicksalsrad” von Helene Luise Köppel erschien nun ein eigenständiges gleichnamiges Spiel.

Weiterlesen »

Jäger und Sammler

Ein Beitrag zum Themengebiet Mehr, Normale Spiele, Rezensionen, Spiele, geschrieben am 25. April 2010 von Peter

Bekanntlich gehören Spiele zur essentiellen Grundausstattung, um einen Zombiekrieg überleben zu können. (s. auch “The Zombie Survival Guide” von Max Brooks, Seite 74:

Remain entertained. Despite the need for vigilance, recreation is a must. Make sure a large cache of books, games and other forms of amusement are available (electronic games are too noisy and energy-inefficient to be considered). In a long and seemingly inerminable siege, boredom can lead to paranoia, delusion, and hopelessness. It is as important to keep your mind in good shape as it is your body.

) Weiterlesen »

Fabrikmanager

Ein Beitrag zum Themengebiet Mehr, Normale Spiele, Rezensionen, Spiele, geschrieben am 14. March 2010 von Peter

Diesen Artikel müssen Sie nicht lesen, wenn Sie wissen wollen, ob Fabrikmanager das richtige Spiel für Sie ist. Es reicht völlig, die Warnung auf der Rückseite der Spieleschachtel zu beachten:

ACHTUNG HOCHSPANNUNG!

Dieses Spiel ist knallhart. Machen Sie keine Fehler, sonst gewinnen die anderen Mitspieler.

NICHTS FÜR SCHWACHE NERVEN!!!

Gehören Sie zu den Spielern, deren Fingern bei solchen Statements erwartungsfroh zu zittern beginnen? Dann und vor allem dann müssen Sie Fabrikmanager erwerben und spielen.

Weiterlesen »

Geister und Schönheit

Ein Beitrag zum Themengebiet Mehr, Schöngeist, geschrieben am 30. December 2009 von Peter

Spannungsbogen, taktische Möglichkeiten, Berechenbarkeit, Einfluss, Zockerfaktor, Anspruch, Interaktion, Aufmachung, Gefälligkeit – dies sind Beispiele für typische Kriterien, die oft maßgeblich für den Wiederspielreiz sind. Nun gibt es jedoch eine Menge Spiele, die uns begeistern, obgleich sie gemessen an dieser Liste schwerlich überhaupt als Spiel wahrgenommen werden dürften. Einige dieser Spiele sind eher Spielereien, deren Situationskomik für Erheiterung sorgt. Ein Beispiel dafür ist Kakerlakensalat. Als Spiel bietet es keinerlei Einfluss aufs Geschehen, und die Regel fordert eigentlich nur mechanisches Plappern. Zu Unterhalten vermag es dabei aber prächtig. Andere Spiele überzeugen mit künstlerischen Anlehnungen.

Weiterlesen »

A la carte

Ein Beitrag zum Themengebiet Gute Spiele, Mehr, Rezensionen, Spiele, geschrieben am 2. December 2009 von Peter

Auf die enge Verwandtschaft von Essen und Spielen wurde an dieser Stelle schon einige Male hingewiesen. So lässt sich die Güte von Spielen mit verschiedenen Gerichten vergleichen. Manch ein Spiel erinnert etwa an Fast Food, andere Spiele lassen sich nur frisch geniessen. Die allzu kurze Höchsthaltbarkeit dieser Blender ist für Kritiker besonders verführerisch. Nach dem ersten Partie munden sie perfekt. Auch der zweite Test ist noch ein Genuss. Doch nachdem der Reiz des neuen verpufft, hinterbleibt nur schale Fertigkost. Andere Spiele wirken zunächst wenig aromatisch und entfalten ihre Qualitäten erst nach vielen Spielen.

Besonders der Test der großen, komplexen Spiele benötigt aber eine längere Vorbereitungszeit. Einzelne Partien dauern lange, Testgruppen sind schwerer zu finden, und umfangreichere Spielserien sind notwendig, bevor ein Urteil gefällt und die Rezension angefertigt werden kann. Verständlicherweise erwartet gleichzeitig die Leserschaft die ersten Kritiken eines Spiels mit knurrendem Magen.

Da ist es nur allzu begreiflich, dass sich manch ein Tester übermannen lässt und halbgare, unausgegorene Texte veröffentlicht. Wohl gemerkt, an abweichenden Meinungen, PEEPs und durchdachten Schnellrezensionen habe ich nichts auszusetzen. Die Grundlage einzelner Kritiken erscheint mitunter aber sehr dünn (Nein – ich nenne keine Beispiele. Solche wird jeder Luding Kenner zur Genüge selbst finden können. Helfen kann dabei auch unsere Übersetzungshilfe Rezi – Deutsch). Weiterlesen »

Zu viele Köche

Ein Beitrag zum Themengebiet Mehr, Normale Spiele, Rezensionen, Spiele, geschrieben am 23. August 2009 von Peter
Spielen macht hungrig. Treue Leser unseres Blogs erinnern sich gewiss an die mehr oder minder geglückten Versuche mit Sushizock im Gockelwok, Heckmeck am Bratwurmeck, oder Das kleine Feinschmecker Quiz, Spielen und Kochen zu verbinden. Nun befasst sich Reiner Knizia mit dieser leckeren Seite des Spielens. Zu viele Köche ist ein typisch lockeres Ärger-Kartenspiel, bei dem es gilt, gleichzeitig eigene Punkte zu sammeln und die Mitspieler bei selbigem zu stören. Für diese Spielekategorie bin ich eigentlich immer zu haben, nur gibt es von ihnen bekanntlich schon sehr viele und sogar einige sehr gute. Bei jeder Neuerscheinung dieser Art stellt sich somit die Frage, ob sie sich wirklich genügend von ähnlichen Vorgängern unterscheidet. Weiterlesen »

Bonnie and Clyde

Ein Beitrag zum Themengebiet Mehr, Normale Spiele, Rezensionen, Spiele, geschrieben am 29. July 2009 von Peter

Nun ist es mir auch passiert! – Als Gelegenheitskrimileser streifte ich letztens rastlos durchs Buchgeschäft auf der Suche nach einem neuen Roman mit coolen Gangstern oder brutalen Agenten. Klappentexte durchschnittlicher Krimis sind etwa so orginell wie die Themen von Mittelalterhandelsspielen mit sechseckigen variablen Spielfeldern:

Eine Mordserie hält eine beschauliche Gemeinde Nordfinnlands in Schrecken. In seiner Brutalität kennt der Täter keine Grenzen. Als die junge Kommissarin ihm auf die Spur kommt, wird ihre Tochter von Geheimdienstkreisen entführt. Was als harmloses Folter(v)erbrechen begann, wird so zur persönlichen Tragödie. Denn dunkle Geheimnisse drohen ans Tageslicht zu kommen, deren Anfänge schon vor 100 Jahren in Südafrika begannen….
Weiterlesen »

Ra

Ein Beitrag zum Themengebiet Gute Spiele, Mehr, Rezensionen, Spiele, geschrieben am 13. July 2009 von Peter

Der Glanz der Pharaonen ist längst vergangen. Nur ihre prächtigen Bauleistungen erinnern weiter an sie. Reiner Knizias Ra, das Debütspiel der Alea-Reihe, erscheint in ähnlichem Licht. Obzwar längst nicht mehr erhältlich und vom Autor selbst schon lieblos als Razzia kopiert, erscheint es auch nach einer Dekade immer noch als zeitloses Meisterwerk.

Ra ist ein reinrassiges Versteigerungsspiel. Reihum kann jeder Spieler entweder einem Paket zu versteigender Objekte ein weiteres hinzufügen oder eine Versteigerung auslösen. Dabei kann jeder nur ein Gebot abgeben, um alles oder nichts zu erhalten. Alles kann auch Katastrophen beinhalten, die zum Verlust von Plättchen führen. Auch Ra-Plättchen lösen Versteigerungen aus und bringen gleichzeitig das Spiel einer Zwischenwertung oder dem SpielEn.de ein Stückchen näher. Dadurch entsteht ein wirkungsvoller Can’t-Stop Effekt. Denn wer mit Geboten zu lange wartet, droht leer auszugehen. Weiterlesen »

Uruk

Ein Beitrag zum Themengebiet Mehr, Normale Spiele, Rezensionen, Spiele, geschrieben am 8. July 2009 von Kathrin

Bei manchem Spiel entschweben meine Gedanken regelrecht in physikalische Sphären. Was bei uns nicht gleich besorgniserregend ist, schließlich haben Peter und ich sechs Jahre lang Physik studiert. Was sich auch in den Namen unserer Kater reflektiert. Schrödinger etwa verdankt seinen Namen einem eher nicht unbedingt tierlieb erscheinenden Versuch, der zum Glück nur als Gedankenexperiment zum Einsatz kam. Ein giftiges radioaktives Element zerfällt innerhalb einer Stunde mit der Wahrscheinlichkeit von 50%. Sperrte man nun eine Katze zusammen mit diesem Präparat in eine geschlossene Kiste, würde sie bei Zerfall des Elements getötet. Da man in die Kiste nicht reinschauen kann, weiß man nach Ablauf einer Stunde nicht, ob die Katze lebendig oder tot ist. Diese beiden Zustände der Lebendigkeit würden sich also „überlagern“. Dieses fiktive Modell dient zur Veranschaulichung grundlegender Prinzipien der Quantenmechanik (darunter der so genannte Welle-Teilchen-Dualismus).

Während in der klassischen Physik die Überzeugung herrschte, dass alles beliebig genau berechenbar sei, macht die Quantenmechanik prinzipell nur Wahrscheinlichkeitsaussagen. Nur durch Messprozesse werden sie realisiert. Gesellschaftsspieler gehen immer davon aus, dass sich z.B. das Ergebnis eines einzelnen Würfelwurfs nicht vorhersagen lässt, sondern nur eine Wahrscheinlichkeit für einen Würfelwurf. Natürlich könnte man aus der Handbewegung des Würfelnden und der Ausgangsposition des Würfels das Ergebnis des Wurfes vorherberechnen. Aber dies ist zu mühselig, und daher blendet man als Spieler diese Möglichkeit prinzipell aus und spricht stattdessen vom „Glück“. – Erst mit dem Fall des Würfels wird ein Zustand festgelegt. In der Quantenmechanik wird die Existenz des „Glücks“ zum unausweichlichen Prinzip namens „Unschärfe“ erhoben.

Eine andere Art der Unschärfe erlebt mancher Spieler, wenn es um die Frage geht „habe ich dieses Spiel nun regelkonform gespielt?“ Als Rezensent ist dies eine besonders wichtige Frage, denn eine Kritik soll auf Basis möglichst vieler Partien und einer genauen Regelkenntnis fußen. Umso ärgerlicher, wenn sich nach dem Spielen eines Testkandidaten gleich mehrfach hintereinander nach dem Spiel herausstellt, dass man dieses oder jenes dann doch wieder falsch gemacht hatte. Dann heißt es: Und noch eine Probepartie … Weiterlesen »

Schrille Stille

Ein Beitrag zum Themengebiet Mehr, Normale Spiele, Rezensionen, Spiele, geschrieben am 17. June 2009 von Peter
Dieser Artikel ist ein Service an all die verlorenen Seelen, die hilf- und orientierungslos durch die Weiten des Internets trieben und schließlich an den Gestaden unseres Blogs von Kathrin und Peter landeten. Weiterlesen »