Themengebiet 'Mehr'

Spielehelfer für Androiden und meine erste App

Ein Beitrag zum Themengebiet Mehr, Sonstiges, Spiele, geschrieben am 1. July 2011 von Peter

Weltpremiere: Heute veröffentlichte ich die erste Startspieler App für Android. Endlich ist es möglich auf umständlich analoge Verfahren oder krude Spielregelungen zu verzichten. Mit der neuen App beginnt sich auf einen Fingerzeig hin der Startspielergott zu drehen und einen mehr oder minder glücklichen Anfänger auszuwählen.

Noch besser – die App ist kostenlos, werbefrei und gibt es hier zum Download:

https://market.android.com/details?id=start.player

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Firenze

Ein Beitrag zum Themengebiet Mehr, Normale Spiele, Rezensionen, Schöngeist, Spiele, geschrieben am 12. May 2011 von Peter

Über Strategie und Taktik bei Firenze möchte ich keine großen Worte verlieren. Eine ganze Reihe an Überlegungen drängen sich zwar auf, über ein besseres “Spiele von der Hand in den Mund” kommen sie aber nicht hinaus. Aus dieser Unzugänglichkeit erwächst aber eben auch der Spielreiz von Firenze. So kann ich versuchen auf Tempo zu spielen oder effizient nur die dicken Punkte abzustauben, dabei schwebe ich aber immerzu in der Gefahr in die Tiefe gerissen zu werden. Dadurch ergibt sich eine fortlaufende Spannung im Spielverlauf, die mit dem ersten Zug steil ansteigt und bis zum Ende nicht nachlässt.

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Gold!

Ein Beitrag zum Themengebiet Mehr, Normale Spiele, Rezensionen, Spiele, geschrieben am 4. May 2011 von Peter

Spiele für drei sind selten. Obwohl aus eigener Erfahrung Dreierrunden gar nicht so selten sind und viele Vorteile bieten, bleibt die klassische Größe einer Gesellschaftsspielrunde bei vier. Das Zweipersonenspiel als solches nimmt dabei eine Sonderrolle ein. Zwei sind eben nur ein Paar und gewiss noch keine richtige Gesellschaft im Sinne des Spiels. Es gibt sogar eine gewissen Drang bei vielen Spielern Dreierkonstellationen zu vermeiden, der soweit geht, dass eher Spiele zu sechst oder gar zu siebt hingenommen werden. Dabei gibt es wirklich nur sehr wenige Spiele, die in solch großen Runden mehr Spaß als Langeweile bringen.

Deshalb möchte ich Gold! zum Anlass nehmen, um noch einmal die wichtigsten Vorteile eines Spiels zu dritt hervorzuheben: Der Einfluss aufs Spiel ist deutlich größer als in Vierrerunden. Es gibt keine entfernt sitzenden Spieler, alle sind Nachbarn. Die Spieldauer ist deutlich geringer und während des Spiels sind alle mehr eingebunden. Dabei funktionieren wirklich fast alle Spiele zu dritt und es braucht noch keine der vielen Krücken von Varianten für Zwei. Drei ist sozusagen die kleinste und vielleicht damit auch optimalste Größe für Gesellschaftsspiele.

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Asteroyds – ein Detail

Ein Beitrag zum Themengebiet Mehr, Sonstiges, Spiele, geschrieben am 17. August 2010 von Peter

Dies ist keine Rezension über Asteroyds. Wir werden dieses Spiel kaum genügend spielen wollen, um eine qualifizierte Meinung abzugeben. Eine weitere Kritik ist eigentlich auch nicht notwendig, da Udo in seinem Blog schon alles Erwähnenswerte zusammengefasst und bewertet hat. In diesem Artikel wird nur auf eine Kuriosität hingewiesen. Weiterlesen »

Last Train To Wensleydale

Ein Beitrag zum Themengebiet Gute Spiele, Mehr, Rezensionen, Spiele, geschrieben am 13. August 2010 von Peter

Ohne mich näher mit Last Train To Wensleydale zu beschäftigen, gab es für mich schon drei Gründe, dieses Spiel ungespielt zu kaufen:

  • Der Titel, zusammen mit dem treffenden Schachteltext:
  • For many years the train gaming world has been waiting for a game about moving cheese in the Yorkshire Dales. That wait is now over!
  • Die Erinnerung an Mr. Wensleydale aus der Episode 33 (Salad Days) des Monty Python Flying Circus (oder als Video bei YouTube):
  • (…)
    Mousebender You do have some cheese, do you?
    Wensleydale Certainly, sir. It’s a cheese shop, sir. We’ve got…
    Mousebender No, no, no, don’t tell me. I’m keen to guess.
    Wensleydale Fair enough.
    Mousebender Wensleydale.
    Wensleydale Yes, sir?
    Mousebender Splendid. Well, I’ll have some of that then, please.
    Wensleydale Oh, I’m sorry sir, I thought you were reffering to me, Mr Wensleydale.
    (…)
  • Wallace and Gromit: Als legal frei verlinkbares Video in vernünftiger Qualität fand ich leider kein Video, dafür aber eine andere sehr lustige Käseepisode.
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Der Mann der Jurorin

Ein Beitrag zum Themengebiet Bericht, Mehr, geschrieben am 28. June 2010 von Peter

Zur Bekanntgabe des Spiel des Jahres lässt sich wenig berichten: Die Rezensionen sind schon längst veröffentlicht, und die Klasse der Wahl kann ich schlecht kommentieren, ohne eventuell den Hausfrieden zu gefährden.

Ungefährlicher scheint es mir, meine Sicht der Dinge über den Ablauf eines Spielejahres unter spezieller Berücksichtigung der Verwandtschaft mit einem Jurymitglied darzulegen.

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About Time – Das Zeit Spiel

Ein Beitrag zum Themengebiet Mehr, Rezensionen, Schwache Spiele, Spiele, geschrieben am 23. June 2010 von Peter

Niemals, wirklich niemals sollten Sie irgendetwas wegwerfen. Nur so als guter Rat von Spieler zu Spieler. So sammelte ich im Jahre anno 1995 in Wien einen wunderbar sinnfreien, grauenhaften Kommentar der Welt, um ihn zu gegebener Zeit der Nachwelt präsentieren zu können. Endlich, nach 15 Jahren, kam der große Augenblick: Das Spiel “About Time” ist etwa genauso sinnfrei wie jener Kommentar. Nur leider, leider habe ich ihn wohl beim letzten Umzug doch als überflüssig und niemals verwertbar entsorgt. Tut mir leid, auf diesen Witz müssen Sie also jetzt verzichten.

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Mosaix

Ein Beitrag zum Themengebiet Mehr, Normale Spiele, Postscriptum, Rezensionen, Spiele, geschrieben am 20. June 2010 von Kathrin und Peter

Erstveröffentlichung im März 2010 in der Fairplay 91.
>>Direkt zum Postscriptum springen.

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Carcassonne – und das Schicksalsrad

Ein Beitrag zum Themengebiet Mehr, Rezensionen, Spiele, Super Spiele, geschrieben am 26. May 2010 von Kathrin

Über Carcassonne, das Spiel des Jahres und Gewinner des Deutschen Spielepreises 2001, muss ich sicher nicht viele Worte verlieren. Nach wie vor etwa führt dieses Spiel die Liste der Spiele mit den meisten verlinkten Rezensionen bei Luding an. Dass nicht die Siedler von Catan zumindest um diesen Spitzenplatz konkurrieren, ist allerdings eher der Tatsache geschuldet, dass Internetrezensionen erst ein paar Jahre nach dem Erscheinen der “Siedler” (1995) so richtig ins Rollen kamen.

Doch der Grund für einen Artikel bei Das-SpielEn.de ist ein anderer. Getreu unserem Motto “Spielen und Mehr” reizte uns die Verbindung des Spiels mit einem Roman. In Kombination mit dem Roman “Carcassonne – Das Schicksalsrad” von Helene Luise Köppel erschien nun ein eigenständiges gleichnamiges Spiel.

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Jäger und Sammler

Ein Beitrag zum Themengebiet Mehr, Normale Spiele, Rezensionen, Spiele, geschrieben am 25. April 2010 von Peter

Bekanntlich gehören Spiele zur essentiellen Grundausstattung, um einen Zombiekrieg überleben zu können. (s. auch “The Zombie Survival Guide” von Max Brooks, Seite 74:

Remain entertained. Despite the need for vigilance, recreation is a must. Make sure a large cache of books, games and other forms of amusement are available (electronic games are too noisy and energy-inefficient to be considered). In a long and seemingly inerminable siege, boredom can lead to paranoia, delusion, and hopelessness. It is as important to keep your mind in good shape as it is your body.

) Weiterlesen »

Fabrikmanager

Ein Beitrag zum Themengebiet Mehr, Normale Spiele, Rezensionen, Spiele, geschrieben am 14. March 2010 von Peter

Diesen Artikel müssen Sie nicht lesen, wenn Sie wissen wollen, ob Fabrikmanager das richtige Spiel für Sie ist. Es reicht völlig, die Warnung auf der Rückseite der Spieleschachtel zu beachten:

ACHTUNG HOCHSPANNUNG!

Dieses Spiel ist knallhart. Machen Sie keine Fehler, sonst gewinnen die anderen Mitspieler.

NICHTS FÜR SCHWACHE NERVEN!!!

Gehören Sie zu den Spielern, deren Fingern bei solchen Statements erwartungsfroh zu zittern beginnen? Dann und vor allem dann müssen Sie Fabrikmanager erwerben und spielen.

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Geister und Schönheit

Ein Beitrag zum Themengebiet Mehr, Schöngeist, geschrieben am 30. December 2009 von Peter

Spannungsbogen, taktische Möglichkeiten, Berechenbarkeit, Einfluss, Zockerfaktor, Anspruch, Interaktion, Aufmachung, Gefälligkeit – dies sind Beispiele für typische Kriterien, die oft maßgeblich für den Wiederspielreiz sind. Nun gibt es jedoch eine Menge Spiele, die uns begeistern, obgleich sie gemessen an dieser Liste schwerlich überhaupt als Spiel wahrgenommen werden dürften. Einige dieser Spiele sind eher Spielereien, deren Situationskomik für Erheiterung sorgt. Ein Beispiel dafür ist Kakerlakensalat. Als Spiel bietet es keinerlei Einfluss aufs Geschehen, und die Regel fordert eigentlich nur mechanisches Plappern. Zu Unterhalten vermag es dabei aber prächtig. Andere Spiele überzeugen mit künstlerischen Anlehnungen.

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A la carte

Ein Beitrag zum Themengebiet Gute Spiele, Mehr, Rezensionen, Spiele, geschrieben am 2. December 2009 von Peter

Auf die enge Verwandtschaft von Essen und Spielen wurde an dieser Stelle schon einige Male hingewiesen. So lässt sich die Güte von Spielen mit verschiedenen Gerichten vergleichen. Manch ein Spiel erinnert etwa an Fast Food, andere Spiele lassen sich nur frisch geniessen. Die allzu kurze Höchsthaltbarkeit dieser Blender ist für Kritiker besonders verführerisch. Nach dem ersten Partie munden sie perfekt. Auch der zweite Test ist noch ein Genuss. Doch nachdem der Reiz des neuen verpufft, hinterbleibt nur schale Fertigkost. Andere Spiele wirken zunächst wenig aromatisch und entfalten ihre Qualitäten erst nach vielen Spielen.

Besonders der Test der großen, komplexen Spiele benötigt aber eine längere Vorbereitungszeit. Einzelne Partien dauern lange, Testgruppen sind schwerer zu finden, und umfangreichere Spielserien sind notwendig, bevor ein Urteil gefällt und die Rezension angefertigt werden kann. Verständlicherweise erwartet gleichzeitig die Leserschaft die ersten Kritiken eines Spiels mit knurrendem Magen.

Da ist es nur allzu begreiflich, dass sich manch ein Tester übermannen lässt und halbgare, unausgegorene Texte veröffentlicht. Wohl gemerkt, an abweichenden Meinungen, PEEPs und durchdachten Schnellrezensionen habe ich nichts auszusetzen. Die Grundlage einzelner Kritiken erscheint mitunter aber sehr dünn (Nein – ich nenne keine Beispiele. Solche wird jeder Luding Kenner zur Genüge selbst finden können. Helfen kann dabei auch unsere Übersetzungshilfe Rezi – Deutsch). Weiterlesen »

Zu viele Köche

Ein Beitrag zum Themengebiet Mehr, Normale Spiele, Rezensionen, Spiele, geschrieben am 23. August 2009 von Peter
Spielen macht hungrig. Treue Leser unseres Blogs erinnern sich gewiss an die mehr oder minder geglückten Versuche mit Sushizock im Gockelwok, Heckmeck am Bratwurmeck, oder Das kleine Feinschmecker Quiz, Spielen und Kochen zu verbinden. Nun befasst sich Reiner Knizia mit dieser leckeren Seite des Spielens. Zu viele Köche ist ein typisch lockeres Ärger-Kartenspiel, bei dem es gilt, gleichzeitig eigene Punkte zu sammeln und die Mitspieler bei selbigem zu stören. Für diese Spielekategorie bin ich eigentlich immer zu haben, nur gibt es von ihnen bekanntlich schon sehr viele und sogar einige sehr gute. Bei jeder Neuerscheinung dieser Art stellt sich somit die Frage, ob sie sich wirklich genügend von ähnlichen Vorgängern unterscheidet. Weiterlesen »

Bonnie and Clyde

Ein Beitrag zum Themengebiet Mehr, Normale Spiele, Rezensionen, Spiele, geschrieben am 29. July 2009 von Peter

Nun ist es mir auch passiert! – Als Gelegenheitskrimileser streifte ich letztens rastlos durchs Buchgeschäft auf der Suche nach einem neuen Roman mit coolen Gangstern oder brutalen Agenten. Klappentexte durchschnittlicher Krimis sind etwa so orginell wie die Themen von Mittelalterhandelsspielen mit sechseckigen variablen Spielfeldern:

Eine Mordserie hält eine beschauliche Gemeinde Nordfinnlands in Schrecken. In seiner Brutalität kennt der Täter keine Grenzen. Als die junge Kommissarin ihm auf die Spur kommt, wird ihre Tochter von Geheimdienstkreisen entführt. Was als harmloses Folter(v)erbrechen begann, wird so zur persönlichen Tragödie. Denn dunkle Geheimnisse drohen ans Tageslicht zu kommen, deren Anfänge schon vor 100 Jahren in Südafrika begannen….
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