Ra – The Dice Game
Ein Beitrag zum Themengebiet Normale Spiele, Postscriptum, Rezensionen, Spiele, geschrieben am 28. April 2010 von Peter
Welcher Spieleautor reimt sich auf Egizia? – Knizia?
Doch obwohl Knizia schon so manches ägyptische Spiel zu verantworten hat, spielt der Titel nicht auf ihn sondern das italienische Autorenteam “Acchittocca” an. Denn Egizia ist das italienische Wort für altägyptisch. Sonderlich einprägsam ist der Titel für durchschnittliche deutsche Ohren leider nicht. Der erfahrene Messebesucher in Essen kaschierte diese Probleme mit einem beherzten Hüsteln: “Und was hältst du von Egisonstewiehusthust?” Weiterlesen »
Der Glanz der Pharaonen ist längst vergangen. Nur ihre prächtigen Bauleistungen erinnern weiter an sie. Reiner Knizias Ra, das Debütspiel der Alea-Reihe, erscheint in ähnlichem Licht. Obzwar längst nicht mehr erhältlich und vom Autor selbst schon lieblos als Razzia kopiert, erscheint es auch nach einer Dekade immer noch als zeitloses Meisterwerk.
Ra ist ein reinrassiges Versteigerungsspiel. Reihum kann jeder Spieler entweder einem Paket zu versteigender Objekte ein weiteres hinzufügen oder eine Versteigerung auslösen. Dabei kann jeder nur ein Gebot abgeben, um alles oder nichts zu erhalten. Alles kann auch Katastrophen beinhalten, die zum Verlust von Plättchen führen. Auch Ra-Plättchen lösen Versteigerungen aus und bringen gleichzeitig das Spiel einer Zwischenwertung oder dem SpielEn.de ein Stückchen näher. Dadurch entsteht ein wirkungsvoller Can’t-Stop Effekt. Denn wer mit Geboten zu lange wartet, droht leer auszugehen. Weiterlesen »