Yvio – Partytime

Ein Beitrag zum Themengebiet Postscriptum, Rezensionen, Schwache Spiele, Spiele, geschrieben am 17. March 2010 von Kathrin und Peter

Erstveröffentlichung im Januar 2010 in der Fairplay 90.
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yvio: Freibeuter der Karibik

Ein Beitrag zum Themengebiet Normale Spiele, Rezensionen, Spiele, geschrieben am 17. January 2009 von Kathrin

Nach Thinx und Octago konnten wir nun auch das Spiel Freibeuter der Karibik ausführlich genug testen, um einen Bericht zu erstatten. Allerdings mit einer Einschränkung: In unserem Spiel hat sich ein Softwarefehler eingeschlichen. Unser Fazit kann daher nur unter Vorbehalt gezogen werden. Bewerten können wir dafür zusätzlich den Support von Public Solution. Mehr dazu später im Text.

Doch zunächst zum Piratenspiel. Wir Spieler sind Handelskapitäne und schippern in der Karibik hin und her, um durch Kauf und Verkauf von Waren tüchtige Gewinne zu erzielen und diesen in tolle Schiffsausrüstungen zu investieren. Wer zuerst 10 Siegpunkte durch diese Käufe erzielt, gewinnt das Spiel. Zum Kennenlernen dient eine kurze Partie mit dem Ziel, 5 Siegpunkte zu erreichen. Dabei erklärt die Konsole den Spielablauf – ein Blick in die Regel ist also kaum notwendig. Alternativ kann man das Spiel bis zur Erreichung von 15 oder gar 20 Siegpunkten fortführen. Ganz so einfach ist die Handelsfahrt nicht, denn immer wieder kommen den eigenen Schiffen Seeräuber in die Quere. Mancher Überfall hindert einzelne Kapitäne. Besonders gefährlich sind aber die Freibeuter, die Handelshäfen besetzen. Das Spiel geht vorzeitig zu Ende, wenn fünf Häfen besetzt sind. In diesem Fall verlieren alle Spieler. Weiterlesen »

yvio: Octago

Ein Beitrag zum Themengebiet Normale Spiele, Rezensionen, Spiele, geschrieben am 23. December 2008 von Kathrin

Octago - der Name hört sich gleich abstrakt an. Womöglich denkt der erfahrene Spieler vom Klang des Namens her auch an Hexago, das vor über 25 Jahren bei Hexagames erschien. Nun heißt der zu Octago gehörige Verlag nicht gleich auch noch Octagames. Der sich aufdrängende Gedankengang Hexago -> Sechsecke, daraus folgt Octago -> Achtecke führt ein bisschen in die Irre. Tatsächlich spielt nur die Zahl Acht eine Rolle. Denn es gibt vier Farben und vier Formen. Das sind acht Kriterien, in denen Punkte gesammelt werden können. Diese finden sich wieder in acht Segmenten à 10 LEDs – eine Leuchtdiode pro Punkt – auf der Konsole.

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yvio: Thinx

Ein Beitrag zum Themengebiet Normale Spiele, Rezensionen, Spiele, geschrieben am 11. December 2008 von Kathrin

Das Spiel Thinx ist kein Brettspiel im erwarteten Sinne. Es handelt sich mehr um eine Rätselsammlung, bei der die Technik der yvio-Konsole verwendet wird. Zu diesen Aspekten ist hier bei Das-SpielEn.de bereits ein Grundlagenartikel erschienen. Insgesamt acht yvio-Spielsteine kommen zum Einsatz. Sie werden unten in schwarze und weiße Spielfiguren eingesetzt. Platz für diese Figuren ist auf einem Spielplan mit insgesamt acht im Kreis angeordneten Feldern.

Bei den Rätseln gilt es, die Spielsteine erst einmal auf beliebige Spielplanfelder zu setzen und sich anzuhören, was sie so von sich geben. Das können Musiktöne, Wörter, Geräusche – kurz: Akustische Informationen aller Art sein. Drei verschiedene Rätselformen wechseln sich jeweils ab. Sobald ein Rätsel erfolgreich beendet wurde, gibt die Konsole eine kurze Erklärung zur Lösung. Weiterlesen »

Yvio: Die Spielekonsole

Ein Beitrag zum Themengebiet Mehr, Spiele, geschrieben am 8. December 2008 von Peter

Versuche der Verbindung von Computern und Brettspielen als X-Gaming zu verbinden, gab es immer mal wieder. In meiner Kindheit gab es Atlantis, den schwarzen Turm. Leider besaß den nur ein Freund und ich erinnere mich nur an zwei oder drei Partien. Damals empfand ich das Spiel als ein Meisterwerk der Technik und Strategie. Vielleicht ist es ganz gut, dass ich das Spiel nicht besitze, denn ich bin nicht sehr erpicht, die Verklärungen meiner Jugend revidieren zu müssen.  

Später erschien Monopoly, die Börse von Reiner Knizia. Ein kleiner Computer verwaltete Kurse von Aktien, deren Mehrheiten zum Straßen- bzw. hier Firmenbesitz benötigt wurden. In diesem Spiel zeigte sich, dass Elektronik nicht nur Würfel ersetzen oder die Verwaltung erleichtern kann. Leider kannte der Designer des Börsencomputers wohl weder das Grunddesign des Taschenrechners, noch verfügte er über Grundlagenwissen der Ergonomie. Zudem krankte das Spiel an den typischen Monopolysymptomen. Somit verstaubte es als Kuriosum im Regal.

Ravensburger probiert schon seit einigen Jahren mit King Arthur und Die Insel, sowie neuerdings mit Wer War’s, das klassiche Brettspiel zu computerisieren. Wie auch bei den vielen anderen hier nicht erwähnten Versuchen verzichtete der Verlag auf den wesentlichen Vorteil moderner Computer: Wiederverwendung durch Trennung von Soft- und Hardware. Weiterlesen »