{"id":10022,"date":"2015-06-18T09:00:51","date_gmt":"2015-06-18T07:00:51","guid":{"rendered":"https:\/\/das-spielen.de\/?p=10022"},"modified":"2025-07-03T08:50:23","modified_gmt":"2025-07-03T06:50:23","slug":"spiele-die-uns-blieben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/das-spielen.de\/index.php\/spiele-die-uns-blieben\/","title":{"rendered":"Spiele, die uns blieben"},"content":{"rendered":"<p>Bald geht das gro\u00dfe Preisen los. Spiel des Jahres, Spiel der Spiele, Deutscher Spielepreis, und so vieles mehr. Und wenn es nur um \u00c4u\u00dferlichkeiten geht, dann kann praktisch auch die letzte Gurke noch ein Preis-Emblem erhalten. Doch was bleibt wirklich \u00fcbrig, so auf lange Sicht? Die Frage ist im Prinzip v\u00f6llig eigenn\u00fctzig, denn der Sommer hat begonnen, die meisten Pflichtpartien des aktuellen Jahrgangs sind absolviert, die Rezensionen f\u00fcr die im Juli erscheinende Fairplay im Kasten, und f\u00fcr die Vor-Messe-Fairplay sind ebenfalls bereits einige Partien bestritten. Daher bleibt in den n\u00e4chsten drei Monaten auch einige Zeit f\u00fcr die K\u00fcr. Doch was spielt man da am besten?<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Nochmal unsere Spiele mit &#8222;<a href=\"https:\/\/das-spielen.de\/index.php\/category\/spiele\/rezensionen\/outstanding-game\/\">3 von 3<\/a>&#8220; zu nennen, will ich mir mal verkneifen. Insbesondere diejenigen, die im vorigen Jahr als Superspiele von uns aufgewertet wurden, waren eben genau in dieser Zeit erneut auf den Tisch gekommen und hatten sich dort bew\u00e4hrt. Doch was blieb noch?<\/p>\n<p>Aus dem aktuellen Jahrgang sticht f\u00fcr mich kein Spiel so aus der Masse heraus, dass ich mit einer nachhaltigen Sehnsucht nach Partien rechne, sobald die n\u00e4chste Welle heranrollt. Was gute Chancen hat, auf unserem Tisch zu bleiben, ist <a href=\"https:\/\/das-spielen.de\/index.php\/tag\/andor\/\">Andor<\/a>. Die Reise in den Norden zu viert hat uns wirklich extrem gut gefallen. Da steht bei Peter und mir definitiv eine R\u00fcckkehr zu zweit auf der Wunschliste &#8211; die Dynamik mit dem Schiff d\u00fcrfte sich zu zweit noch einmal anders anf\u00fchlen als zu viert, und bereits unser Ausflug \u00fcber Weihnachten 2014 mit dem Sternenschild hat uns fesselnde Stunden am Spieletisch beschert.<\/p>\n<p>Von den kleinen Spielen dieses Jahres hat uns Machi Koro so gut gefallen, dass wir uns in Japan die Erweiterungen gekauft und bereits gerne gespielt haben. Auch in Deutschland wird es diese schon bald geben. Ob auf dem Original dann der rote Sieger- oder &#8222;nur&#8220; der auf gelbem Podest befindliche Nominierungsp\u00f6ppel prangen wird, stellt sich erst am 6.7. heraus. Ebenfalls im W\u00fcrfelbereich qualifiziert sich Mahe f\u00fcr unser festes Spieleregal. Auch wenn es nicht ganz so suchterzeugend ist wie Can&#8217;t Stop, so d\u00fcrfte es doch einen verdienten Ehrenplatz neben diesem hei\u00dfgeliebten Klassiker einnehmen &#8211; auch wenn der m\u00f6gliche Umkehrschluss, wir w\u00fcrden die Spiele nach Verlagen sortieren, nicht ganz zutrifft.<\/p>\n<p>Der Begriff &#8222;festes Spieleregal&#8220; hingegen hat folgende Bedeutung: Unser Spieleregal ist in vier &#8222;Spalten&#8220; getrennt. Ganz links stehen die aktuellen Spiele. Sozusagen unser &#8222;Arbeitsvorrat&#8220; f\u00fcr Spieleabende und das Schreiben von Rezensionen. Eine Spalte weiter rechts ist sozusagen der Pr\u00fcfstand. Spiele, die hier stehen, haben die erste H\u00fcrde beim Aussortieren \u00fcberstanden. Sie sind unter den Anw\u00e4rtern auf die n\u00e4chsten beiden Spalten unseres Regals, in denen wir diejenigen Spiele aufbewahren, die wir nur noch mit sehr geringer Wahrscheinlichkeit aussortieren werden. Leider ist zu wenig Zeit, um sie wirklich oft herauszuziehen, aber manches Spiel ist eben auch ein guter Freund, den man um alter Zeiten willen immer noch gern hat. Und solange wir den Luxus eines gen\u00fcgend gro\u00dfen Regals haben, pflegen wir diese Freundschaften.<\/p>\n<p>Schauen wir noch ein wenig \u00fcber den jetzt aktuellen Jahrgang 2014\/15 hinaus. Aus dem Vorjahr 2013\/14 bleiben uns wohl vor allem zwei Spiele: Love Letter und Abluxxen. Wom\u00f6glich auch das eine oder andere Mal Russian Railroads, aber das wird sich erst noch herausstellen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>R\u00fcckblickend ist wohl zu bewerten: 2013 war ein extrem guter Spielejahrgang. Denn neben Hanabi, Andor und Terra Mystica gab es in diesem Jahr auch Qwixx, das wir immer noch oft und gerne spielen, und das wir insbesondere auch als neues Urlaubsstandardspiel auch weiterhin oft im Gep\u00e4ck haben werden. Und das Urlaubsstandardspiele angeht, sind wir sehr treu und w\u00fcrfeln immer wieder gerne das omin\u00f6se &#8222;36&#8220; (aus Knizias \u201cDice Games Properly Explained&#8220;) und das ganz handfeste Heckmeck am Bratwurmeck. Weitere Highlights aus dem Jahrgang 2012\/13 sind f\u00fcr uns Yedo und Keyflower. (P.S.: F\u00fcr manchen Spieler mag das auch f\u00fcr Tzolkin gelten, doch dieses konnte uns pers\u00f6nlich nicht \u00fcber den Jahrgang hinaus begeistern.)<\/p>\n<p>Und um den kleinen jahrgangsbezogenen R\u00fcckblick abzurunden: Von 2012 blieben uns vor allem Village und (Las) Vegas (beide von uns rezensiert in Fairplay 100). Beide werden immer noch regelm\u00e4\u00dfig mit ins Apfelb\u00e4umchen gebracht und schaffen es auch auf die Tische.<\/p>\n<p>Was bleibt Ihnen\/Euch, liebe Leserinnen und Leser, von aktuellen oder fr\u00fcheren Jahrg\u00e4ngen?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bald geht das gro\u00dfe Preisen los. Spiel des Jahres, Spiel der Spiele, Deutscher Spielepreis, und so vieles mehr. Und wenn es nur um \u00c4u\u00dferlichkeiten geht, dann kann praktisch auch die letzte Gurke noch ein Preis-Emblem erhalten. Doch was bleibt wirklich \u00fcbrig, so auf lange Sicht? 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