{"id":10100,"date":"2015-07-30T09:00:51","date_gmt":"2015-07-30T07:00:51","guid":{"rendered":"https:\/\/das-spielen.de\/?p=10100"},"modified":"2015-07-29T22:30:59","modified_gmt":"2015-07-29T20:30:59","slug":"und-da-waren-noch-einige-kleinere-spiele","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/das-spielen.de\/index.php\/und-da-waren-noch-einige-kleinere-spiele\/","title":{"rendered":"Und da waren noch einige kleinere Spiele&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Eine gute Auswahl kleiner Spiele bereichert eine Spielesammlung ganz ungemein. Sei es zum Mitnehmen f\u00fcr unterwegs, zum Einstieg oder Abschluss eines Spieleabends, um weniger spielerfahrene Menschen ganz locker abzuholen und einfach mit ins Spiel zu ziehen oder &#8230; oder &#8230;<\/p>\n<p>Einige solcher kleinen Spiele befinden sich unter unseren <a href=\"https:\/\/das-spielen.de\/index.php\/category\/spiele\/rezensionen\/outstanding-game\/\">Super Spielen<\/a>, wie etwa [cref extra], [cref hanabi-2], [cref fairy-tale]. F\u00fcr die Fortf\u00fchrung dieser Reihe begeben wir uns gerne auf die Suche nach neuen kleinen Spielen. Dieser Artikel handelt von einigen Versuchen, die als Zwischenstation gewertet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Was nicht hei\u00dft, dass jetzt Totalverrisse k\u00e4men. Eher solche Spiele, die uns ganz ordentlich unterhalten, aber nicht rundum begeistert konnten. Solche, die wir h\u00e4ufiger in unserer Kiste f\u00fcr unseren <a href=\"https:\/\/das-spielen.de\/index.php\/spieleabend-in-nussloch\/\">\u00f6ffentlichen Spieleabend im Apfelb\u00e4umchen<\/a> gepackt haben. Dort wurden sie gespielt, aber nicht so super dringend wieder verlangt. Manche von ihnen kamen sehr durchmischt an.<\/p>\n<p>Eines dieser Spiele ist <strong>Der 7te Zwerg<\/strong>. Wer an der Reihe ist, w\u00fcrfelt nacheinander die bunten W\u00fcrfel und entscheidet, wo er den aktuellen W\u00fcrfel hinsetzt. Das Ziel: Die W\u00fcrfel sollen fein s\u00e4uberlich auf- oder absteigend sortiert sein. Gelingt dies nicht, ist die Runde verloren. Auf etwa halbem Wege wetten die Mitspieler verdeckt darauf, ob man es schafft oder nicht. Punkte gibt es f\u00fcr den aktiven Spieler, falls er alle W\u00fcrfel einsetzen konnte. Jede W\u00fcrfelfarbe hat ein ihr zugeordnetes Feld &#8211; gelingt es, den W\u00fcrfel dieser Farbe darauf zu platzieren, gibt es einen Extrapunkt. Wer auf die beiden Randfelder ausweichen muss, um die Reihe noch zu retten, kassiert zwei Minuspunkt. Uns machte es Spa\u00df, beim W\u00fcrfeln das Risiko abzusch\u00e4tzen und bei den W\u00fcrfen der anderen mitzufiebern, und dabei gab es einige Emotionen. Doch l\u00e4nger als \u00fcber eine oder zwei Partien hielt sich dies nicht, und daher brauche ich im Apfelb\u00e4umchen jetzt, nachdem die meisten es kennen, nicht mehr mitzubringen.<\/p>\n<p>In den ersten Partien gut gefallen hatte mir <strong>Nosferatu<\/strong>. Ein wenig Werwolf-Feeling mit weniger Diskussionspotenzial hatte mich angesprochen. Auch hier kam der Apfelb\u00e4umchentest. Und leider muss ich vermelden: Auf voller Linie durchgefallen! Im Spiel ist einer der Helfer Renfield, der wei\u00df, wer der Vampir ist. Dieser w\u00e4hlt den ersten Startspieler. Reihum m\u00fcssen die Spieler zwei Karten ziehen und aus dann vier Handkarten eine verdeckt an Renfield geben und eine offen ausspielen. Unter den Karten sind Bisse &#8211; wenn je nach Spielerzahl vier oder f\u00fcnf Mal zugebissen wurde, gewinnt der Vampir. Die Nichtvampire versuchen den Vampir zu t\u00f6ten. Nach jedem Spielerzug deckt Renfield eine Nachtkarte auf. Kommt der Sonnenaufgang zum Vorschein, werden die bisher gespielten Karten erst verdeckt gemischt, dann aber aufgedeckt. Umso weniger Nachtkarten aufgedeckt wurden, desto st\u00e4rker der Informationsgehalt: Alle Karten gut f\u00fcr die J\u00e4ger? Das macht Hoffnung, dass der Vampir woanders sitzt &#8211; oder wom\u00f6glich ganz vorne in der Reihenfolge. Denn als erster wird er keinen Biss in den Stapel geben, denn dann w\u00fcrde ihn ein direkt erfolgender Sonnenaufgang ziemlich direkt in ein starkes Verdachtsmoment lenken. Ganz bl\u00f6d ist es aber, wenn die Runde komplett rumgeht, und es keinen Sonnenaufgang gibt. Genug Nachtkarten gibt es, so dass dieser Fall eintreten kann. Noch bl\u00f6der, wenn gleich mehrmals nacheinander die Nacht einen langen Atem hat. Dann ergeben sich kaum Informationen, und die J\u00e4ger tappen im n\u00e4chtlichen Dunkeln. Leider z\u00fcndete Nosferatu auch in keiner meiner folgenden Testrunden. Dabei w\u00fcrde ich es so gerne m\u00f6gen&#8230;<\/p>\n<p>Bei uns war [cref abluxxen] ein wirklicher Hit. Nat\u00fcrlich waren wir daher gespannt, was sich Ravensburger im selben Kartenspielformat f\u00fcr dieses Jahr hat einfallen lassen. In Abluxxens Fu\u00dfstapfen sollte wohl vor allem <strong>Stichling <\/strong>treten. Alle spielen reihum eine Karte und bilden so bis zu vier Stiche in der gemeinsamen Auslage. Die Stiche geben vor, welche Farbe hinzugelegt werden darf. Wer eine andere Farbe spielen m\u00f6chte, muss so lange neue Stiche aufmachen, wie dies noch m\u00f6glich ist. Nur wenn zum Beispiel kein blauer Stich in der Mitte liegt, darf ich eine blaue Karte zu einem andersfarbigen Stich hinzulegen, denn dann habe ich keine andere M\u00f6glichkeit, blau farblich passend zu spielen. Ist ein Stich voll, sprich enth\u00e4lt er vier Karten (egal, ob 2, 3, 4 oder 5 Spieler dabei sind), erh\u00e4lt der Spieler den Stich, der die h\u00f6chste Karte der ausgespielten Farbe gelegt hatte. Wer einen Stich \u00fcbernimmt, markiert das mit einem Stein der eigenen Farbe, somit ist immer sichtbar, wer gerade den Stich bekommen w\u00fcrde. Mit Punktepl\u00e4ttchen, die ich in einer mir genehmen Reihenfolge verdeckt vor mir auslege, spekuliere ich darauf, eine gute Punktzahl zu erwischen: Jeder Stich erfordert das Aufdecken des n\u00e4chsten Punktepl\u00e4ttchens. Denke ich also, dass ich zwei Stiche kriegen werde, lege ich das Pl\u00e4ttchen mit der h\u00f6chsten Punktzahl auf Position zwei von drei. \u00dcberraschungen h\u00e4lt Stichling vielfach parat. Zun\u00e4chst wenn man Karten ausspielt &#8211; nur zu oft kr\u00e4hen die lieben Mitspieler &#8222;Nein, die Farbe darfst du da nicht spielen&#8230;!&#8220; &#8211; etwa weil noch ein Stich gar nicht begonnen wurde. Oder ich muss gegen Ende der Runde ganz bl\u00f6d pl\u00f6tzlich mehr Stiche einsacken als mir lieb ist. Und gewinnen kann ich eigentlich meist nur, wenn ich in allen drei Runden die h\u00f6chste Punktzahl erziele. Da bleibt gef\u00fchlt nach den ersten paar Partien zu wenig Luft nach oben.<\/p>\n<p>Wenig Erwartungen hatten wir an <strong>Tausch-Rausch<\/strong>, ebenfalls von Ravensburger. Der Vorg\u00e4nger Top 5 Rummy hatte uns seinerzeit nicht vom Hocker gehauen. Auch bei Tausch-Rausch bleiben wir einigerma\u00dfen stabil sitzen, aber der Name ist Programm. Einige Aufgabenkarten liegen aus, sowie Tauschangebote. Man legt aus der Hand so viele Karten an ein Tauschangebot, wie dieses selbst enth\u00e4lt &#8211; beim Tausch gibt&#8217;s aber eine Karte vom Stapel obendrein. Jeder Tausch l\u00e4sst also die Kartenhand ein wenig anwachsen. Statt eines Tauschs kann man eine Aufgabe erf\u00fcllen. Und genau das sorgt f\u00fcr feuchte H\u00e4nde: Jetzt habe ich die passenden Karten beisammen. Wird mir bis zu meinem n\u00e4chsten Zug jemand anderes zuvorkommen?! Schwitz! Das ist Unterhaltung mit einfachen Mitteln, die sofort die Spieler fesselt. Von allen hier vorgestellten Spielen wird wohl am ehesten Tausch-Rausch im Apfelb\u00e4umchen nochmal aus der Kiste geholt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine gute Auswahl kleiner Spiele bereichert eine Spielesammlung ganz ungemein. 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