{"id":10685,"date":"2017-11-21T22:30:24","date_gmt":"2017-11-21T21:30:24","guid":{"rendered":"https:\/\/das-spielen.de\/?p=10685"},"modified":"2023-03-04T13:57:29","modified_gmt":"2023-03-04T12:57:29","slug":"altleiningen-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/das-spielen.de\/index.php\/altleiningen-2017\/","title":{"rendered":"Altleiningen 2017"},"content":{"rendered":"<p>Nach dem Spielestapeln in Mallorca ist <a href=\"https:\/\/das-spielen.de\/index.php\/altleiningen\/\">Altleiningen<\/a> (Bericht zu <a href=\"https:\/\/das-spielen.de\/index.php\/altleiningen-2016\/\">Altleiningen 2016<\/a>) die n\u00e4chste Gelegenheit des Jahres, um weiter zu stapeln. So auch in diesem Jahr. Ein besonderes Highlight war das Wiedertreffen mit vielen bekannten Mitspielerinnen und Mitspielern, mit denen wir viele gute Gespr\u00e4che gef\u00fchrt haben. Ein rundum sch\u00f6nes Wochenende! Und was haben wir gespielt?<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Zun\u00e4chst begaben wir uns nochmal zu den <strong>Rajas of the Ganges<\/strong>, f\u00fcr das nach wie vor der [cref linke-haufen] passend erscheint. Es war zudem das wahrscheinlich meist gespielte Spiel des Wochenendes. Kaum ein Spiel haben wir so oft auf den Tischen gesehen. F\u00fcr unser Exemplar sprachen uns am Samstagabend die Mitspieler einer Spielerunde an &#8211; ein Marker w\u00fcrde fehlen. Das sei schon beim Auspacken der Fall gewesen, sie wollten aber auf jeden Fall Bescheid geben. Vielen Dank daf\u00fcr! Doch: Als ich am Sonntag kurz vor unserer Abfahrt das Spiel von wieder einer anderen Runde zur\u00fcck erhielt, war der Marker scheinbar wieder aufgetaucht. Jedenfalls ist das Spiel vollst\u00e4ndig. No harm done.<\/p>\n<p>Als zwei k\u00fcrzere Spiele kamen <strong>Indian Summer<\/strong> und <strong>Istanbul das W\u00fcrfelspiel<\/strong> auf den Tisch. Nach der Partie Indian Summer waren wir ein wenig verdutzt. Es war ziemlich schnell zuende gegangen. Die n\u00e4chste Partie w\u00fcrde jeder von uns anders spielen, doch w\u00fcrden wir genug Motivation hierf\u00fcr aufbringen? Wie sich schlie\u00dflich herausstellte, wiederholten wir die Erfahrung mit Indian Summer zumindest im Rahmen des Altleiningen-Wochenendes nicht. Vielversprechender erschien uns das W\u00fcrfelspiel, das nach [cref istanbul] benannt ist und zwar nicht den reizvollen Zug-, wohl aber den Rubinsammelmechanismus aufgriff. Hier halte ich f\u00fcr eine Folgepartie f\u00fcr wesentlich wahrscheinlicher.<\/p>\n<p>Am Samstag begannen wir mit <strong>Noria<\/strong>. Eine kleine Schelte muss ich verteilen: Wieso um Himmels willen muss die Spielregel derma\u00dfen kompliziert sein? Wir brauchten einige der (zu dritt) 15 Runden, um einigerma\u00dfen reinzukommen. Dabei ist es meines Erachtens gar nicht so wild. Jedenfalls versuche ich mich in der n\u00e4chsten Runde an einer anderen Struktur zum Erkl\u00e4ren. Und die Folgerunde kommt sicher, dazu sind unsere Mitspieler daheim zu neugierig auf das Spiel. F\u00fcr mich kommt es im Moment wegen des Einstiegs erstmal auf den mittleren Stapel.<\/p>\n<p>Ach so, worum es geht bei Noria? Im Zentrum steht das <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Noria\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wasserrad<\/a>. Auf ihm aktiviere ich in jeder Runde drei Aktionen, je eine auf der inneren, mittleren und \u00e4u\u00dferen Scheibe. Neben der Produktion von Rohstoffen und der Optimierung der Aktionsm\u00f6glichkeiten steht im Mittelpunkt das Voranschreiten auf den vier Siegpunktleisten, deren Wertigkeit zudem erst w\u00e4hrend des Spiels durch die Spieler entwickelt wird. Ich tendiere dazu zu sagen: Ein Erstlingswerk, in dem etwas zu viele Mechanismen untergebracht wurden.<\/p>\n<p>Da kam uns <strong>Terraforming Mars<\/strong> mit den Erweiterungen zu Venus und Elysium gerade recht als Abwechslung. Beide Erweiterungen f\u00fcgen sich nahtlos in das Spielerlebnis ein. Wom\u00f6glich schaffen wir es irgendwann noch, einen reichlich versp\u00e4teten Artikel zu Terraforming Mars zu schreiben. Ganz klar mindestens mal ein &#8222;2 von 3&#8220; Spiel, vielleicht sogar ein Anw\u00e4rter auf unsere K\u00f6nigsklasse &#8222;3 von 3&#8243;&#8230;<\/p>\n<p>Daraufhin ging es rund &#8211; dies hat <strong>Merlin<\/strong>s Tafel nunmal so an sich. Im Kreis bewegen sich unsere Spielfiguren sowie Merlin. Drei unserer W\u00fcrfel bewegen unsere eigene Figur, ein wei\u00dfer jedes Spielers den Merlin. Ein mehr oder minder fr\u00f6hliches Verdr\u00e4ngen auf h\u00fcbsch gestaltetem Material hinterlie\u00df bei mir aber einen kleinen bitteren Beigeschmack: Ich mag Spiele nicht, wo sich meine Aggression erratisch auf einen Mitspieler entl\u00e4dt, der ungl\u00fccklicherweise da ist, wo es mir gerade gut passt. Das passiert hier leider, denn ich habe so wenige Aktionen, dass ich bei jeder davon auf mich selbst schauen m\u00f6chte. Ich bevorzuge Spiele, bei denen ich gezielt entscheiden kann, gegen wen ich spiele.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich folgte noch <strong>Rob&#8217;n&#8217;Run<\/strong>. In diesem kooperativen Spiel gilt es, passende Werkzeugkarten zu spielen. Welche, das wei\u00df nur der aktuelle Boss, der den anderen zudem nur bestimmte, vorgegebene Hinweise geben darf. An den Spielern liegt es nun, diese richtig zu interpretieren und zum richtigen Zeitpunkt das Mittel des Kartentausches und des Passens zu nutzen. Das Los von kooperativen Spielen, die man gleich beim ersten Mal knackt, ist es, dass ihr Wiederspielreiz damit nicht gerade durch die Decke schie\u00dft. Also&#8230; vielleicht mal wieder, muss aber nicht gar so dringend sein. Zum Abschluss des Abends gab es noch ein <a href=\"https:\/\/das-spielen.de\/index.php\/roll-for-the-galaxy\/\">Roll for the Galaxy<\/a>\u00a0und ein <strong>Tichu<\/strong>.<\/p>\n<p>Das Wochenende klang am Sonntag f\u00fcr uns aus mit einer Partie <strong>Pioneers<\/strong>. Auf einer abstrakten Landkarte ohne Ortsnamen gilt es mit einer Kutsche zu fahren. Bei der Nutzung von fremden Stra\u00dfen muss man die Wege bezahlen &#8211; zudem will man ein zusammenh\u00e4ngendes Stra\u00dfennetz erstellen, denn jeder unterwegs abgesetzte Pionier bringt nicht nur eine Sonderfunktion, sondern auch Siegpunkte, wenn er im gr\u00f6\u00dften eigenen Stra\u00dfennetz ist. Spielerisch habe ich keine gro\u00dfen Innovationen erkannt. Zu zweit vermutlich die langweiligste Kombination, denn Geld war nicht wirklich knapp, und beim Stra\u00dfennetz kamen wir uns nicht sonderlich ins Gehege.<\/p>\n<p>Zum Abschluss beendeten wir noch unseren aktuellen Fluch und bew\u00e4ltigten &#8222;The Voracious Goddess&#8220; auf dem <strong>7th Continent<\/strong>. Das ist sozusagen unser neuer Fernsehserienersatz. Als Unterst\u00fctzer der ersten Kickstarter-Kampagne &#8211; nur sehr wenige Projekte haben wir \u00fcberhaupt gef\u00f6rdert &#8211; erhielten wir vor einigen Wochen unser Exemplar. Beim ersten Versuch scheiterten wir kl\u00e4glich, wandten uns dann erst dem zweiten empfohlenen Fluch &#8222;An Offering to the Guardian&#8220; zu, den wir schlie\u00dflich l\u00f6sen konnten. Und da wir nat\u00fcrlich den Fluch der Voracious Goddess nicht auf uns sitzen lassen wollten, waren wir schon einige Abende vor Altleiningen unterwegs gewesen, um es schlie\u00dflich hier p\u00fcnktlich vor dem Mittagessen abzuschlie\u00dfen. Der dritte Fluch in der vom Verlag empfohlenen Reihenfolge hei\u00dft &#8222;The Icy Maze&#8220;. Und zum Gl\u00fcck haben wir rechtzeitig das Spiel begonnen, um noch am zweiten Durchlauf bei Kickstarter f\u00fcr die Erweiterung teilzunehmen. Es wird ja einige Zeit dauern, bis die eintrifft &#8211; bis dahin haben wir vermutlich den 7. Kontinent mit allen bisherigen Fl\u00fcchen \u00fcberwunden&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem Spielestapeln in Mallorca ist Altleiningen (Bericht zu Altleiningen 2016) die n\u00e4chste Gelegenheit des Jahres, um weiter zu stapeln. So auch in diesem Jahr. Ein besonderes Highlight war das Wiedertreffen mit vielen bekannten Mitspielerinnen und Mitspielern, mit denen wir viele gute Gespr\u00e4che gef\u00fchrt haben. Ein rundum sch\u00f6nes Wochenende! 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