{"id":2600,"date":"2009-06-28T00:14:49","date_gmt":"2009-06-27T22:14:49","guid":{"rendered":"https:\/\/das-spielen.de\/?p=2600"},"modified":"2013-02-16T10:32:58","modified_gmt":"2013-02-16T09:32:58","slug":"wie-verhext","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/das-spielen.de\/index.php\/wie-verhext\/","title":{"rendered":"Wie Verhext!"},"content":{"rendered":"<h4>Erstver\u00f6ffentlichung am 4.6.2008 <a title=\"Rezension von Wie Verhext! bei Hall9000\" href=\"http:\/\/www.hall9000.de\/php\/rezi.php?rezi=3815\" target=\"_blank\">Hall9000<\/a>.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/das-spielen.de\/index.php\/wie-verhext\/#post\" target=\"_self\">&gt;&gt;Direkt zum Postscriptum springen<\/a>.<\/h4>\n<p><!--more--><\/p>\n<blockquote>\n<p>&#8222;Ich bin der Hexenmeister.&#8220; &#8211; &#8222;Nein, ich bin der Hexenmeister!&#8220; &#8211; &#8222;So sei es!&#8220;<\/p>\n<p>Das ist ja Wie Verhext! Als Hexe, Druide, Zauberer brauen die Spieler Zaubertr\u00e4nke. In weitere Rollen schl\u00fcpfen sie, um die Zutaten zu besorgen, Geld umzusetzen oder sich gar an den Besitzt\u00fcmern der Mitspieler zu vergreifen.<\/p>\n<p>Im Wettstreit der Zauberkundigen geht es um die meisten Siegpunkte durch Zaubertr\u00e4nke. Um diese zu brauen, bedienen sich die Spieler der Rollen. Einen jeweils identischen Kartensatz von zw\u00f6lf Rollenkarten hat jeder Spieler zur Verf\u00fcgung. F\u00fcnf dieser Karten werden f\u00fcr den aktuellen Durchgang ausgew\u00e4hlt. Dabei ist es unerheblich, welche Rollen in fr\u00fcheren Durchg\u00e4ngen angenommen wurden. Wer zuvor zuletzt agiert hatte, spielt nun eine Karte aus und verk\u00fcndet den Titel der abgebildeten Person, zum Beispiel: &#8222;Ich bin die Hexe&#8220;. Damit erhebt man Anspruch auf die Aktion dieser Rolle. Die Hexe etwa braut ihren Hexentrank und tauscht daf\u00fcr Zutaten ein. Die aktuell ben\u00f6tigten Ingredienzien sind immer auf der obersten Karte des Stapels sichtbar, ebenso die Siegpunktzahl. Jede Tranksorte erfordert im Laufe des Spiels immer mehr Zutaten &#8211; bringt daf\u00fcr aber auch h\u00f6here Siegpunktertr\u00e4ge.<\/p>\n<p>Jeder Spieler, der die Hexe ebenfalls in seinem Kartensatz hat, muss diese nun spielen. Zwei Reaktionen sind m\u00f6glich: Durch die Aussage &#8222;Ich bin die Hexe!&#8220; kann diese Rolle \u00fcbernommen werden. Die urspr\u00fcngliche M\u00f6chtegern-Hexe kann sich das Hexentum nun abschminken und muss ihre Karte unverrichteter Dinge umdrehen. Es kann nur eine Hexe geben! Wer etwa bef\u00fcrchtet, im folgenden auf diese Weise den K\u00fcrzeren zu ziehen, kann sich mit der Antwort &#8222;So sei es!&#8220; zufrieden geben. Die Aktion der ausgespielten Person darf nun sofort mit geringerer Auswirkung durchgef\u00fchrt werden. Wer seinem Vorg\u00e4nger also die Hexenaktion mit einem &#8222;So sei es!&#8220; \u00fcberl\u00e4sst, darf daf\u00fcr zwar auch den obersten Trank brauen. Er muss aber zus\u00e4tzlich zwei Goldst\u00fccke bezahlen. Nachdem alle Spieler entweder ihre Hexenkarte gespielt oder gepasst haben, steht fest, wer in diesem Durchgang tats\u00e4chlich die Hexe ist. Diese Person f\u00fchrt nun die Aktion aus und spielt daraufhin die n\u00e4chste Rolle aus. Der Durchgang endet, sobald kein Spieler mehr Karten hat.<\/p>\n<p>Unter den Rollenkarten sind zun\u00e4chst diejenigen Charaktere, welche wie die Hexe Tr\u00e4nke brauen. Insgesamt f\u00fcnf Kartenstapel mit Tr\u00e4nken stehen bereit &#8211; und f\u00fcr jeden Stapel gibt es eine &#8222;zust\u00e4ndige&#8220; Rolle. Zwei dieser f\u00fcnf Rollen bedienen sich am Gold- oder Zutatenvorrat der Mitspieler. Wer zu viele Vorr\u00e4te angeh\u00e4uft hat, muss anteilig abgeben. Reicht diese milde Gabe der Mitspieler f\u00fcr den Trank nicht aus, kann der aktive Spieler aus dem eigenen Vorrat aufstocken. Eine weitere Gruppe an Charakteren ist f\u00fcr die Beschaffung von Zutaten verantwortlich. F\u00fcr jede der drei Zutaten gibt es eine Rolle, deren Aktion drei Einheiten der entsprechenden Substanz erbringt. Nur eine Zutat erh\u00e4lt, wer die Rolle mit einem &#8222;So sei es!&#8220; bei ihrem vorherigen Akteur bel\u00e4sst. Weitere Rollen erlauben den Tausch von Goldst\u00fccken in Zutaten oder umgekehrt. Der Hexenmeister hat in jeder Runde einen anderen Zauberspruch zur Verf\u00fcgung, der etwa zus\u00e4tzliche Zutaten einbringt oder die Zubereitung eines Trankes erlaubt. Die Wahrsagerin schlie\u00dflich kann so genannte kleine Zaubertr\u00e4nke f\u00fcr Gold einkaufen. Diese bringen zum Spielende pauschal einen Siegpunkt ein.<\/p>\n<p>Auf einigen Trank-Karten sind Raben abgebildet. Sobald am Ende eines Durchgangs mindestens vier dieser Karten durch Brauen vergeben wurden, endet das Spiel.<\/p>\n<p><strong>Fazit:<\/strong> Die Grafik von Wie Verhext! ist stimmungsvoll gestaltet, und ich habe nicht selten Begeisterungsrufe geh\u00f6rt, wenn die Schachtel ausgepackt wurde. Leider bringt die Grafik trotz aller \u00c4sthetik einige T\u00fccken mit sich, die ich in einem separaten Abschnitt unter &#8222;Weitere Infos&#8220; detaillierter diskutiere. Die Spielregel ist klar strukturiert und stellt den Ablauf vollst\u00e4ndig dar. Der Einstieg in die erste Partie erfordert eine komplette \u00dcbersicht zumindest \u00fcber die zw\u00f6lf Rollenkarten. Schlie\u00dflich besteht die erste Aktion darin, sich f\u00fcnf Karten f\u00fcr den ersten Durchgang auszusuchen. Da m\u00f6chte man schon verstehen, welche Bedeutungen die verschiedenen Karten haben. Ist diese H\u00fcrde erst einmal genommen, gestaltet sich der Spielablauf meist unproblematisch. Der Verlauf pr\u00e4gt sich sp\u00e4testens nach den ersten zwei, drei Durchg\u00e4ngen ein.<\/p>\n<p>Hat sich die Verwendung der Spr\u00fcche &#8222;Ich bin der Wolfsh\u00fcter&#8220; &#8211; &#8222;So sei es!&#8220; &#8211; &#8222;Ich bin der Wolfsh\u00fcter&#8220; erst einmal eingeschliffen, so kommt man nicht mehr so leicht davon los. Im t\u00e4glichen (Spieler-)Leben ergeben sich irgendwie andauernd Situationen, in denen ein eingeworfenes &#8222;So sei es!&#8220; im entsprechend getragenen Tonfall passt. Andere Spieler mit Wie Verhext!-Erfahrung greifen das gerne auf und brechen gemeinsam in schallendes Gel\u00e4chter aus. Es mag im ersten Augenblick albern erscheinen, sich dieser Spr\u00fcchlein zu bedienen. Aber es funktioniert bestens! Die Aussagen sind so pr\u00e4gnant gew\u00e4hlt, dass der Spielablauf gelungen unterst\u00fctzt wird.<\/p>\n<p>Zentrales Element des Spiels ist die Rollenwahl. Welche Pl\u00e4ne m\u00f6chte man verfolgen? Doch wie durchschaubar sind diese Pl\u00e4ne? Am besten, die Mitspieler machen sich gegenseitig ihre Rollen streitig, und man selbst hat als Einziger andere Rollen gew\u00e4hlt. Denn Konkurrenz verdirbt die Preise. Haben mehrere Spieler dieselbe Rolle gew\u00e4hlt, kann nur einer deren Aktion wirklich ausf\u00fchren. Da gilt es abzusch\u00e4tzen, ob hinter einem noch ein weiterer Spieler diese Rolle auf der Hand h\u00e4lt: Ist das \u00dcbernehmen der Rolle wohl erfolgreich? Oder gibt man sich lieber per &#8222;So sei es!&#8220; mit der abgespeckten Variante zufrieden? Wer die Rolle ausgepielt hat, muss immer das Risiko des Totalverlustes eingehen. Da macht es keinen Spa\u00df, oft als Erster eine Rolle auf den Tisch legen zu m\u00fcssen. Wer in einer Runde hinten sitzt, kann gefahrlos die Aktion \u00fcbernehmen. Daf\u00fcr muss man dann selbst die n\u00e4chste Rolle ausspielen &#8230; Aber eigentlich ist einem eine andere Rolle viel wichtiger? Vielleicht reicht das &#8222;So sei es!&#8220; dann doch?! Mit dem Wechsel des Startspielers kann man einige \u00dcberlegungen betreiben. Dass die nicht immer aufgehen, liegt auf der Hand.<\/p>\n<p>Das Gl\u00fcck spielt \u00fcber die Auswahl und Entscheidungen der Mitspieler eine nicht unwesentliche Rolle. Wer mehrmals nacheinander eine Rolle abgenommen bekommt, m\u00f6chte am liebsten in die Tischkante bei\u00dfen. Gezielt \u00e4rgern kann man den anderen zwar nicht, weil man dessen Kartenwahl nicht kennt. Eine gewisse Frusttoleranz ist trotzdem unabdingbar. Wenn die Reihenfolge der Spieler und der gew\u00e4hlten Karten gegen einen l\u00e4uft, muss man auch mal einen ganzen Durchgang fast vollst\u00e4ndig abschreiben. Dass sich bei der vollen Besetzung von f\u00fcnf Spielern mehr Begegnungen innerhalb einer Rolle ergeben, versteht sich von selbst. Damit entfaltet Wie Verhext! seinen Reiz besonders in der gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Besetzung. Mit nur drei Spielern f\u00e4llt aus demselben Grund meine Empfehlung einen Tick verhaltener aus.<\/p>\n<p>Denn gerade von der Konkurrenz bei den Rollen lebt das Spiel. Das gegenseitige \u00dcbertreffen mit den Rollen, der gezielte Verzicht auf die Aktion zur rechten Zeit, das richtige und mitunter gl\u00fcckliche H\u00e4ndchen bei der Kartenwahl bringen Spannung ins Spiel. Mit mehr Erfahrung kommt ein Gef\u00fchl f\u00fcr den Spielrhythmus auf, den man durch eine unerwartete Rollenwahl bei der Auswahl oder beim Ausspielen unterbrechen kann. Wenn man etwa zu Beginn des Durchgangs Startspieler ist, kann man eine Rolle w\u00e4hlen, die jemand anderen zur \u00dcbernahme verleitet &#8211; und damit ist man selbst die Aufgabe des Anspielens losgeworden. Der Verlauf ist immer wieder anders und abwechslungsreich. Die Spieldauer bleibt fast immer unter einer Stunde und l\u00e4dt so auch zu einer direkten Wiederholung ein.<\/p>\n<p>Wie Verhext! ist spielerisch betrachtet eher ein Leichtgewicht. Der Einstieg \u00fcber die Menge der Regeln ist aber nicht zu untersch\u00e4tzen. F\u00fcr Gelegenheitsspieler ist der Weg \u00fcber die Erkl\u00e4rung durch einen regelkundigen Mitspieler sicher der vielversprechendere als der des Regellernens per Selbststudium. Springt einmal der Funke \u00fcber, so bietet sich Stoff f\u00fcr viele variantenreiche Partien. Dass mein Daumen nicht uneingeschr\u00e4nkt nach oben geht, ist mit meiner Erfahrung in unterschiedlichen Spielerrunden zu begr\u00fcnden. Mir selbst bietet der Mechanismus so viel Abwechslung und Atmosph\u00e4re, dass mir das Gesamtpaket eine Menge Spielfreude bereitet. Bei meinen Mitspielern wurde der Spielspa\u00df jedoch hier und da gebremst. Ausl\u00f6ser daf\u00fcr gab es ganz unterschiedliche. Das konnte das empfundene Gl\u00fcckselement sein, oder auch das Thema, das nicht jedem liegt.<\/p>\n<p><strong>Weitere Infos:<\/strong> Zweck und Design k\u00f6nnen mitunter stark auseinander driften. Ein Beispiel hierf\u00fcr ist die Grafik von Wie Verhext! Wundersch\u00f6n anzuschauen und stimmig in die magische Atmosph\u00e4re eingebettet &#8211; dies trifft auf das Material fraglos zu! Spieltechnisch jedoch bereitet es ein paar kleinere Probleme.<\/p>\n<p>Da ist zun\u00e4chst die Zuordnung der drei Zaubertrankbrauer zu den Trankstapeln. Diese erfolgt anhand der Kessel. Die Form und Farbe des Gef\u00e4\u00dfes soll den Zusammenhang herstellen. Doch ist der Kessel auf der Personen- wie auf der Trank-Karte in unterschiedlicher Perspektive abgebildet. Das ist nicht intuitiv! Dauernd muss man genau schauen, was wozu geh\u00f6rt. Pr\u00e4gnant f\u00fcr die Personen sind etwa die charakteristischen Hutformen: Weshalb wurde nicht wenigstens diese Kopfbedeckung oder ein anderes, auf beiden Karten (Person und Trank) vorkommendes identisches Symbol zus\u00e4tzlich abgebildet?<\/p>\n<p>Ebenfalls problematisch ist die Farbgebung. Der Kontrast ist zu gering. So sind etwa die dunklen Raben auf den ebenfalls in dunklen Farbt\u00f6nen gehaltenen Motiven nur schwer zu erkennen. Dabei l\u00f6sen sie das Spielende aus. Man m\u00f6chte ihre Anzahl also gerne gut im Blick behalten. Beim Brauen der Tr\u00e4nke durch Hexe, Druide oder Zauberer darf zus\u00e4tzlich eine beliebige Zutat in einen kleinen Trank umgetauscht werden. Eine grafische Erinnerung hierf\u00fcr gibt es nirgends &#8211; entsprechend wird diese zus\u00e4tzliche M\u00f6glichkeit auch gerne mal vergessen.<\/p>\n<p>Die Karten f\u00fcr die verschiedenen Tr\u00e4nke sollen laut Regel in Stapeln sortiert werden. Leider sieht man der obersten Karte nicht an, welche Zutaten man f\u00fcr die folgenden Tr\u00e4nke braucht. Dabei kann dies durchaus ma\u00dfgeblich sein &#8211; wenn z. B. der Hexe vor ihrer Aktion durch ein &#8222;So sei es!&#8220; der aktuelle Trank vor der Nase weggebraut wird. Dann muss sie vielleicht den n\u00e4chstschwierigeren Trank mit mehr Zutaten brauen. Bei der Planung und Kartenauswahl zu Beginn eines Durchgangs m\u00f6chte man dies durchaus gerne mit einkalkulieren. In unseren Partien legen wir aus diesem Grund die Trank-Karten aufgef\u00e4chert hin, um die erforderlichen Zutaten jederzeit erkennen zu k\u00f6nnen. Regelkonform ist dies allemal, denn ein Nachschauen in den Kartenstapeln wird in der Spielregel explizit erlaubt.<\/p>\n<p>Ein weiteres Detail betrifft die Farbgebung mancher Personenkarten. Einen gr\u00fcnen Hintergrund haben jene Personen, mit deren Hilfe man Zutaten aus dem Vorrat nehmen darf. Allerdings ist eine der Zutaten selbst gr\u00fcn. Immer wieder f\u00fchrte dies zu Verwirrung. Mitspieler griffen intuitiv zu dieser gr\u00fcnen Zutat, obwohl sie eigentlich die Karte f\u00fcr die roten oder wei\u00dfen Zutaten gespielt hatten. Die Farb\u00fcberschneidung ist an dieser Stelle unn\u00f6tig und leicht vermeidbar.<\/p>\n<p>Trotz aller Kritik in diesem Abschnitt gilt: Insgesamt liegt mit der Grafik beileibe kein v\u00f6lliger Missgriff vor. Die Probleme mit den geschilderten Details kann man individuell l\u00f6sen, indem man das Material etwas anders handhabt. Bis zu diesem Punkt werden jedoch mehrheitlich nur erfahrene Spieler kommen. Gelegenheitsspieler sind f\u00fcr Wie Verhext! ebenfalls eine Zielgruppe. Diesen sollte man selbst so kleine Steine nicht in den Weg legen.<\/p>\n<p>Kathrin Nos<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><a id=\"post\" name=\"post\"><\/a><strong>POSTSCRIPTUM<\/strong>:<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"left\" src=\"https:\/\/das-spielen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/wieverhext.jpg\" alt=\"Bild von Wie Verhext!\" title=\"Wie Verhext!\" \/><br \/>\n&#8222;Wie verhext!&#8220; geh\u00f6rte bisher zu den wenigen Spielen, die von Kathrin und mir unterschiedlich bewertet werden. W\u00e4hrend ich das Spiel f\u00fcrs gebotene als zu m\u00fchselig und aufwendig empfand und es deshalb im Regal gern verstauben lassen wollte, versuchte Kathrin es regelm\u00e4\u00dfig auf unseren Spieletisch zu bringen.<br \/>\nDa es nun mit der Schatzkiste von Alea gleich drei Erweiterungen gibt, konnte ich mich neuen Spielen nicht mehr erwehren.<br \/>\n<br \/>Die Erweiterungen umfassen:<\/p>\n<ul>\n<li>Material f\u00fcr einen sechsten Mitpieler, sowie Pappraben zur besseren \u00dcbersicht wann das Spielende erreicht ist,<\/li>\n<li>kleine Amulette, die es dem Startspieler einmalig erlauben &#8222;Und ich bin doch der&#8230;&#8220; zu rufen und<\/li>\n<li>Spezialkarten, die jedem Spieler in jedem Durchgang Sonderf\u00e4higkeiten verleihen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Auch mit diesen Erg\u00e4nzungen bleiben die positiven Seiten des leicht chaotische Spielgef\u00fchl von &#8222;wie verhext!&#8220; vorhanden. Mit Freude wird am Spieltisch &#8222;Ich bin der &#8230;&#8220; &#8211; &#8222;Nein, ich bin der &#8230; &#8220; &#8211; &#8222;So sei es&#8220; &#8211; &#8222;Macht doch was ihr wollt&#8220; und \u00e4hnliches gerufen und irgendwer ist immer beleidigt am Schmollen. Die negativen Aspekte wurden hingegen abgemildert. Durch die Amulette wird der Startspielernachteil relativiert, und die Sonderf\u00e4higkeiten erlauben deutlich mehr Planung. Da sie schon vor der Kartenwahl offenliegen, l\u00e4sst sich besser erahnen, welche Rollen besonders umk\u00e4mpft sein werden.<br \/>\n<br \/>\n<span id=\"wertung\"><br \/>\n<img decoding=\"async\" title=\"1 von 3 M\u00f6rsern\" alt=\"Bild von 1 von 3 M\u00f6rsern\" src=\"https:\/\/das-spielen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/1v3moersern.jpg\" \/><em><a title=\"Zu den Pr\u00e4dikaten\" href=\"https:\/\/das-spielen.de\/index.php\/auszeichnungen\/\"><br \/>\nPr\u00e4dikat<\/a>:<br \/> 1 von 3 M\u00f6rsern<\/em><\/span><br \/>\nBisher konnte ich mich f\u00fcr &#8222;Wie verhext!&#8220; nicht sonderlich erw\u00e4rmen. Doch die Erweiterungen werten das Spiel erheblich auf. Mit ihnen erscheint die Ursprungsfassung mehr wie eine Einsteigerversion, die erst durch die neuen Regeln zum vollwertigen Spiel wird. Meine Vorbehalte kann ich auf jeden Fall nicht mehr aufrecht erhalten.<\/p>\n<p>Peter Nos<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erstver\u00f6ffentlichung am 4.6.2008 Hall9000. &gt;&gt;Direkt zum Postscriptum springen.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7,11,12,1],"tags":[],"class_list":["post-2600","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-normal-game","category-postscriptum","category-rezensionen","category-spiele"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/das-spielen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2600","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/das-spielen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/das-spielen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/das-spielen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/das-spielen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2600"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/das-spielen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2600\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8200,"href":"https:\/\/das-spielen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2600\/revisions\/8200"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/das-spielen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2600"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/das-spielen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2600"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/das-spielen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2600"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}