{"id":3288,"date":"2009-08-15T19:09:48","date_gmt":"2009-08-15T18:09:48","guid":{"rendered":"https:\/\/das-spielen.de\/?p=3288"},"modified":"2025-09-09T11:08:05","modified_gmt":"2025-09-09T09:08:05","slug":"whats-missing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/das-spielen.de\/index.php\/whats-missing\/","title":{"rendered":"What&#8217;s missing?"},"content":{"rendered":"\n<p>Auf R\u00e4tselseiten in Illustrierten, oder auch in R\u00e4tselheften, befinden sich oft Suchbilder: Dasselbe Motiv ist nebeneinander zwei Mal abgebildet. Doch im Detail unterscheiden sich die Bilder. Aufgabe ist es nat\u00fcrlich, diese Abweichungen zu finden. Nach diesem Prinzip funktioniert <strong>What&#8217;s Missing?<\/strong>. Das zugrunde liegende Motiv ist gleich 27 Mal auf entsprechend vielen Karten vorhanden. Je zwei Karten weisen genau zwei Unterschiede auf. Eine Karte liegt zentral f\u00fcr alle Spieler aus, von einem individuellen Stapel zieht jeder eine Karte und sucht die Abweichungen zu genau dieser Karte. Damit haben alle unterschiedliche Aufgaben. Wer zuerst beide Details zeigen kann, legt seine Karte als neue zentrale Karte f\u00fcr alle ab. Und wieder suchen alle die Unterschiede &#8230; &#8211; bis einer alle Karten losgeworden ist.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Um zu gew\u00e4hrleisten, dass es genau zwei Unterschiede pro Kartenpaar gibt, ist jeder Unterschied wirklich individuell. Auf jeder Karte ist genau ein Detail zum Originalbild ver\u00e4ndert, so dass sich automatisch und unabh\u00e4ngig von der Kartenpaarung immer genau zwei Unterschiede ergeben. Konsequenz dieser Systematik ist jedoch: Wer seine Karte ablegen darf, hat allen Mitspielern auch den ersten von zwei Unterschieden f\u00fcr die n\u00e4chste Suche gezeigt. Somit reduzieren sich alle Folgerunden darauf, den zweiten Unterschied zu finden &#8211; n\u00e4mlich das ver\u00e4nderte Detail auf der eigenen Karte. Wer einmal gelernt hat, welche Details fehlen k\u00f6nnen, durchl\u00e4uft einen Lerneffekt. Und nat\u00fcrlich gibt es immer Spieler, die schneller sind und solche, die systematisch l\u00e4nger zur Suche ben\u00f6tigen. Spielspa\u00df kann nur aufkommen, wenn die Spieler etwa gleich stark sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwei Bildseiten k\u00f6nnen gespielt werden. Auf einer Seite ist eine Bergidylle abgebildet. Die hier versteckten Unterschiede sind recht gut auffindbar. In der Spielregel wird diese leichtere Seite f\u00fcr den Einstieg empfohlen. Die R\u00fcckseite mit buntem Strandtreiben gestaltet sich tats\u00e4chlich schwieriger. Machen Sie den Test: Wo sind im folgenden Bild die Unterschiede?<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"243\" src=\"https:\/\/das-spielen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/WhereIsTheDifference.JPG\" alt=\"\" class=\"wp-image-3337\" title=\"What's missing?- hier clicken f\u00fcr mehr\" srcset=\"https:\/\/das-spielen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/WhereIsTheDifference.JPG 500w, https:\/\/das-spielen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/WhereIsTheDifference-150x72.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Umso wichtiger wird es, einen gut ausgeleuchteten und nicht zu gro\u00dfen Ablageplatz f\u00fcr die Karten zu finden. So erfreulich es sein mag, dass <strong>What&#8217;s Missing?<\/strong> als Spiel f\u00fcr die Hosentasche zum Mitnehmen konzipiert wurde, so \u00e4rgerlich ist die Winzigkeit der Grafik. Je nach Spielerzahl und Tischgr\u00f6\u00dfe wird es schnell unm\u00f6glich, allen Spielern eine gleich gute Sicht auf die zentrale Karte gew\u00e4hrleisten!<\/p>\n\n\n\n<p>Beim ersten Test von <strong>What&#8217;s Missing? <\/strong>f\u00fchlten wir uns gleich an Kunterbunt&nbsp;erinnert. Die Grundidee ist dieselbe: Durch die Kartengestaltung ist gew\u00e4hrleistet, dass jedes zuf\u00e4llig zusammen gemischte Kartenpaar eine eindeutige L\u00f6sung f\u00fcr die gestellte Aufgabe besitzt. Doch w\u00e4hrend es Kunterbunt gelingt, Aufmachung und Material pfiffig zu l\u00f6sen, hat What&#8217;s Missing? Schw\u00e4chen im Konzept<\/p>\n\n\n\n<p><span id=\"wertung\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3336\" src=\"https:\/\/das-spielen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/0v3Unterschieden.JPG\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\"\/><em><a title=\"Zu den Pr\u00e4dikaten\" href=\"https:\/\/das-spielen.de\/index.php\/auszeichnungen\/\"><br \/>Pr\u00e4dikat<\/a>:<br \/>0 von 3 Unterschieden<\/em><\/span><\/p>\n\n\n\n<p>(f\u00fcr die Merkw\u00fcrdigkeit der verratenen ersten Unterschiede) und leider auch beim Material (vor allem wegen der kleinen Aufl\u00f6sung). Und den letzten Wertungspunkt ziehe ich aus pers\u00f6nlichen Gr\u00fcnden ab: Ich bin begeisterte Spielerin von Spielen auf Zeit wie Affenraffen, Bongo, Rasende Roboter und \u00e4hnlichen Titeln. Doch <strong>What&#8217;s Missing?<\/strong> kickt mich \u00fcberhaupt nicht. Man hangelt sich von Bild zu Bild, ohne dass sich ein Spannungsbogen ergibt. Zu den n\u00f6tigen Testpartien f\u00fcr diese Rezension musste ich mich \u00fcberwinden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf R\u00e4tselseiten in Illustrierten, oder auch in R\u00e4tselheften, befinden sich oft Suchbilder: Dasselbe Motiv ist nebeneinander zwei Mal abgebildet. Doch im Detail unterscheiden sich die Bilder. Aufgabe ist es nat\u00fcrlich, diese Abweichungen zu finden. Nach diesem Prinzip funktioniert What&#8217;s Missing?. Das zugrunde liegende Motiv ist gleich 27 Mal auf entsprechend vielen Karten vorhanden. 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