{"id":9003,"date":"2014-01-09T09:00:53","date_gmt":"2014-01-09T08:00:53","guid":{"rendered":"https:\/\/das-spielen.de\/?p=9003"},"modified":"2025-07-09T13:53:55","modified_gmt":"2025-07-09T11:53:55","slug":"neuer-spiele-journalismus-im-internet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/das-spielen.de\/index.php\/neuer-spiele-journalismus-im-internet\/","title":{"rendered":"Neuer Spiele-Journalismus im Internet?"},"content":{"rendered":"\n<p>Damit fing es in der zweiten Novemberh\u00e4lfte 2013 an: Guido Heinecke stellte <a href=\"http:\/\/de.trictrac.net\/news-new-boardgame-journalism-notig.php\" title=\"New Boardgame Journalism: Artikel bei Tric Trac Deutschland\" target=\"_blank\">hier<\/a> die Frage, ob wir f\u00fcr Spiele einen \u201cNew Boardgame Journalism\u201d ben\u00f6tigen. Er zieht eine Analogie zu neuen Str\u00f6mungen bei Rezensionen \u00fcber Computerspiele, in denen sich emotionale Erlebnisberichte in die klassischen Besprechungen einmischen. Starres Abarbeiten und Aneinanderreihen von Fakten w\u00fcrde so aufgebrochen. Ein reiner Check der wichtigsten \u201cBenchmarks\u201d wird ersetzt durch eine spannende Schilderung, die den Leser teilhaben l\u00e4sst, als ob dieser mit am Computer s\u00e4\u00dfe.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Diskussion zog weite Kreise und vor allem Reaktionen diverser Blogger und Betreiber von Webseiten nach sich (zentral verlinkt bei Guido) und drehte sich rund um alle im Internet verf\u00fcgbaren Medien &#8211; also au\u00dfer um reine Textrezensionen insbesondere auch um Videos. Wir haben diese ein paar Wochen lang verfolgt und auf uns wirken lassen &#8211; und stellen nun unsere eigenen Thesen auf.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Um sich dem Thema Journalismus im Internetbereich anzun\u00e4hern gilt es zun\u00e4chst die Frage zu kl\u00e4ren, nach welchen Informationen Menschen im Internet eigentlich suchen. Reine Spiel-unterm-Weihnachtsbaum-Spieler informieren sich meist auf ganz andere Art als Spieler \u201caus der Szene\u201d. Erstere gehen direkt ins Gesch\u00e4ft und lassen sich dort beraten: \u201cIch suche ein Spiel wie die Siedler von Catan\u201d &#8211; \u201cNa, dann nehmen Sie doch Monopoly, da sind auch W\u00fcrfel drin.\u201d Vielleicht lassen sie sich auch durch eine Spielevorstellung in Zeitung, Fernsehen oder Radio leiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Internet l\u00e4uft &#8211; so vermute ich, wenn ich mir eigenes Surfverhalten zum Beispiel in punkto Restaurants oder Hotels in mir unbekannten St\u00e4dten anschaue &#8211; vieles \u00fcber Bewertungen von anderen Usern ab auf Portalen wie amazon. Suchen \u00fcber Google f\u00fchren sicherlich den einen oder anderen auf die in der Szene bekannten Spieleseiten &#8211; uns finden zum Beispiel suchende Filly-Princess-Spieler, weil wir die einzige Rezi im WWW bereitstellen &#8211; doch geht es solchen Menschen wohl eher um das schnelle Benchmarking: Taugt es f\u00fcrs Verschenken\/Kaufen\/&#8230; oder nicht? Ist New Boardgame Journalism geeignet, um solche Menschen zu informieren und zum Spielen zu motivieren? Vermutlich eher nicht!<\/p>\n\n\n\n<p>Wenden wir uns also f\u00fcr den Rest dieses Postings den Spielern zu, die gezielt nach Artikeln im Spielebereich suchen und allen Beteiligten der \u201cSzene\u201d. Die \u00e4ltesten Plattformen f\u00fcr Journalismus sind die Printmagazine mit ihren Rezensionen, Reportagen und Rubriken. Die R\u00fcckmeldungen der Leserinnen und Leser der Fairplay etwa sind deutlich: Sie wollen vor allem Rezensionen. Gerne unterhaltsam, aber etwas \u00fcber den Spielablauf, die Spielbarkeit in unterschiedlichen Besetzungen, m\u00f6gliche Regelfallen (Druckfehler, m\u00f6gliche Missverst\u00e4ndnisse, etc.) und \u00e4hnliches sollen aber bittesch\u00f6n ebenfalls enthalten sein. Im Grunde gilt also unsere These Nummer Eins:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Die Brettspielszene ist konservativ!<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Ein Mindestma\u00df an Information soll also gef\u00e4lligst sein, und das m\u00f6glichst schnell. Ersterem tragen wir bei <a href=\"https:\/\/das-spielen.de\/\" title=\"Das-SpielEn.de\">Das-SpielEn.de<\/a> Rechnung, indem wir pflichtschuldigst zu <a href=\"http:\/\/luding.org\/\" title=\"Luding\" target=\"_blank\">Luding<\/a> und <a href=\"http:\/\/boardgamegeek.com\" title=\"Boardgamegeek\" target=\"_blank\">Boardgamegeek<\/a> verlinken. Wem Stammdaten oder genauere Regelnacherz\u00e4hlungen bei uns fehlen, findet hoffentlich dort die gew\u00fcnschten Informationen. In punkto Aktualit\u00e4t sind wir mit gelegentlichen Berichten zu Eindr\u00fccken gerne mal dabei, jedoch w\u00e4hlen wir die von uns besprochenen Spiele nicht nach zu erwartenden Klickzahlen aus &#8211; lieber berichten wir auch mal \u00fcber weniger beachtete Spiele.<\/p>\n\n\n\n<p>Konservativ muten Forderungen von langj\u00e4hrigen Internetjournalisten an, die all den schreibenden Spielerinnen und Spielern ohne journalistische Ausbildung die F\u00e4higkeit zum Schreiben <a href=\"http:\/\/www.reich-der-spiele.de\/specials\/Spiele-Journalismus\" title=\"Artikel bei Reich der Spiele\" target=\"_blank\">aberkennen<\/a>: \u201cDenn wie soll jemand die Qualit\u00e4t eines Textes beurteilen, der selbst nicht eine Ausbildung als Journalist hat?\u201d. In Deutschland ist die Berufsbezeichnung \u201cJournalist\u201d in Deutschland gar nicht gesch\u00fctzt. Also sind wir beide &#8211; Kathrin und Peter &#8211; sowie <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Das_Leben_des_Brian\" title=\"Das Leben des Brian bei Wikipedia\" target=\"_blank\">Brian und all die anderen Brians<\/a> nicht nur Individualisten, sondern auch Journalisten. Dabei gilt: Witzig, emotional, mitrei\u00dfend sein k\u00f6nnen auch Leute, die keine Journalisten sind. Packende Berichte von eigenen Spielerlebnissen zu schreiben erfordert nicht einmal eine langj\u00e4hrige Besch\u00e4ftigung mit Spielehistorie &#8211; wer gut erz\u00e4hlen kann, kann es schaffen, seine Leser ad hoc zu begeistern. Es gilt also These Nummer zwei:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Schreiben kann jeder.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Ob es auch jeder lesen will, entscheiden die Clicks. Online entstehen nur dem Seitenbetreiber Kosten, denn welcher Leser zahlt schon f\u00fcr ein Online-Angebot? Unsere Kosten belaufen sich \u00fcbrigens auf wenige Euros im Monat f\u00fcr ein Web-Paket inklusive Datenbank, da wir unsere WordPress-Installation auf eigenem Webspace laufen lassen wollen. Die hineingesteckte Zeit ist Hobby, z\u00e4hlt also quasi nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Angebote f\u00fcr direkte Interaktion von Spielern mit Spielern bieten sich bei alteingesessenen Anbietern wie <a href=\"http:\/\/www.spielbox.de\/\" title=\"Spielbox Online\" target=\"_blank\">spielbox-online<\/a> mit dem dortigen <a href=\"http:\/\/www.spielbox.de\/phorum4\/list.php4?f=1&amp;\" title=\"Forum ebendort\" target=\"_blank\">Forum<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.hall9000.de\/\" title=\"H@LL9000\" target=\"_blank\">H@LL9000<\/a> mit der M\u00f6glichkeit, Spiele nicht nur zu benoten sondern auch zu kommentieren. Mehr und mehr findet ein solcher Austausch auch in sozialen Medien wie <a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/\" title=\"Facebook\">Facebook<\/a> und Konsorten statt.  Die hierher verlagerten Diskussionen bekommt nur mit, wer in entsprechenden Netzwerken bereits Mitglied ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer auf diese oder eine andere Weise tiefer in die Spieleszene eintaucht, sucht sich oft weitere Bet\u00e4tigungsfelder, die \u00fcber das Spielen hinausgehen. Das k\u00f6nnen die Organisation von Spielekreisen sein, die Teilnahme an Turnieren, die Kontaktaufnahme zu Verlagen oder Autoren, um etwa beim Testen von Prototypen die Entstehung eines Spiels mitzuerleben, vielleicht als n\u00e4chster Schritt der Versuch, selbst ein Spiel zu entwickeln.<br \/>\nEin Teil der Spieler wird sich daf\u00fcr entscheiden, schreibend t\u00e4tig zu werden. Nichts leichter als das, denn als Experte f\u00fchlt man sich l\u00e4ngst und liebt es, den eigenen Senf von sich zu geben.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>In der Spieleszene gibt es viele Selbstdarsteller.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Durch Blog-Plattformen wie <a href=\"http:\/\/www.blogger.com\/\" title=\"Blogger.com\" target=\"_blank\">blogger.com<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.wordpress.com\" title=\"Wordpress.com\" target=\"_blank\">WordPress.com<\/a> ist es zudem kinderleicht, eine eigene Pr\u00e4senz aufzubauen und sich selbst zu verwirklichen. Es entsteht ein reicher Mikrokosmos an unterschiedlichen Ans\u00e4tzen, die sich als mehr oder weniger langlebig erweisen. Sei es, weil ein Konzept einfach keine Leser findet oder dem neuen Blogger die Zeit, Motivation oder was auch immer schwindet.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Sinne des geforderten New Boardgame Journalism sollte die heterogene und im st\u00e4ndigen Wandel stehende Medienlandschaft eine w\u00fcnschenswerte Entwicklung sein, denn wo viel ausprobiert wird, entstehen neue Trends, ist der N\u00e4hrboden f\u00fcr Experimente bereitet. Neue Ideen entstehen auch au\u00dferhalb klassischer Reportagen, Interviews und Hintergrundberichte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die gro\u00dfen, alteingesessenen Rezensionsseiten sind f\u00fcr solche Experimenten kaum brauchbar. Zu sehr setzen sie auf bew\u00e4hrte Konzepte und sind vollst\u00e4ndig im Tagesgesch\u00e4ft zwischen Messebericht und Spielekritik eingezw\u00e4ngt. Ihr wichtiger Beitrag zur Spieleszene ist weiterhin die spielerische Grundversorgung: die kritische W\u00fcrdigung des aktuellen Spielejahrgangs. Sie haben auch oft die besseren Kontakte zu Verlagen und Autoren, bekommen mehr Rezensionsmuster. Kleinere Blogger k\u00f6nnen dagegen \u00fcber Abseitiges berichten, Trends aufsp\u00fcren oder selber setzen, Minderheitenmeinungen vertreten oder \u00fcber Spiele berichten, die (noch) niemanden interessieren. Die Blogosph\u00e4re beeinflusst damit schon wesentlich den Spielemarkt der n\u00e4chsten Jahre.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir merkten dies extrem w\u00e4hrend Kathrins Juryjahren: Noch nicht in Deutschland erh\u00e4ltliche Spiele mussten wir fast vollst\u00e4ndig ignorieren und die Masse der Rezensionsexemplare hinterlie\u00df entweder ein schlechtes Gewissen oder keinen Platz \u00fcber Spiele jenseits des Mainstream zu schreiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Struktur typischer Spielerezensionen hat sich w\u00e4hrend der letzten 10 Jahre massiv gewandelt. Kathrin erstellte f\u00fcr H@LL9000 einmal einen Rezensentenleitfaden, der als Formulierungshilfe gute Dienste leistete: Ist die Spielbeschreibung nicht zu lang; gibt es etwas \u00fcber das Material oder die Anleitung zu berichten usw.? Damals war diese Checkliste notwendig, um Kritiken \u00fcberhaupt lesenswert zu machen. Heute weckt eine Anmerkung, dass eine Anleitung auch f\u00fcr Farbenblinde lesbar sei, kaum noch Aufmerksamkeit bei Lesern. Die Anforderungen an lesenswerte Texte ist eben gewachsen. Langlebige Internetseiten bleiben gew\u00f6hnlich bei einer einmal bew\u00e4hrten Struktur. Jungen Bloggern mit neuen Ideen f\u00e4llt es leichter sprachliche und technische Innovationen auszuprobieren.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Rezensionsdinosaurier beackern Pflichtspiele, Blogger schreiben die K\u00fcr.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Freilich ist es unerl\u00e4sslich, einen langen Atem zu besitzen, einen eigenen Stil zu entwickeln und zu etablieren. Die sch\u00f6nste Belohnung sind R\u00fcckmeldungen &#8211; die W\u00e4hrung der Leser im Internet.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist allerdings auch ein zweischneidiges Schwert. Denn wer sich als gleichberechtigt ansieht, teilt gerne Kritik aus, ist aber sparsamer mit der Akzeptanz derselben. Spieler \u00fcben dabei eine \u00fcberraschende Direktheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Spieler meinen genau zu wissen, wie man Spiel xy spielen muss, welche Strategien zum Sieg f\u00fchren oder zum Scheitern verurteilt sind, an welchen Autoren\/Verlagen\/\u2026 keine Kritik ge\u00fcbt werden darf oder gar unbedingt zu \u00fcben ist, wie eine Umfrage auf der Spielemesse funktionieren muss, und vieles mehr. Manche Rezensenten wollen oft das einzige funktionierende Rezept f\u00fcr die Erstellung von Kritiken wissen, der eine oder andere Autor tut seine Kritiker schnell ab mit \u201chat das falsch gespielt\/nicht verstanden\/\u2026\u201d, und dann gibt es noch Verlagsvertreter, die keine Kritik zulassen mit Argumenten wie \u201cin der Zielgruppe der philosophierenden Kinderg\u00e4rtnerinnen\/pantomimischen Reiter\/w\u00fcrfelnden Astronauten\/schachspielenden Boxer\/\u2026 funktioniert das Spiel aber bestens, man muss es eben nur mit den richtigen Leuten spielen\u201d. Das f\u00fchrt dazu, dass sich Rezensenten gelegentlich verleiten lassen, sich m\u00f6glichst keiner Kritik auszusetzen, indem sie etwa nur Schmuserezis verfassen (siehe Rezi&lt;->Deutsch) oder sich lieber einer gro\u00dfen Plattform anschlie\u00dfen, bei der kritisches Feedback \u00fcber die Chefredaktion gefiltert wird.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>In der Spieleszene sind erschreckend viele Personen nicht kritikf\u00e4hig.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Wir sind seit 2006 bei der <a href=\"http:\/\/fairplay-online.blogspot.de\/\" title=\"Das Spielermagazin Fairplay\" target=\"_blank\">Fairplay<\/a> aktiv. In der Spieleszene haben wir manchmal das Gef\u00fchl, uns im asterixinischen Korsika zu befinden (ihr wisst schon, als der Cousin der Schw\u00e4gerin der Gro\u00dfmutter vor vielen Jahren den Onkel der Gro\u00dftante zweiten Grades \u2026 vielleicht war noch irgendwo ein Esel im Spiel, man wei\u00df es nicht mehr so genau, aber es war jedenfalls eine sehr ernstzunehmende Angelegenheit!), wenn wir mal wieder angesprochen werden, was irgendwer von Fairplay vor zwanzig Jahren mal zu einer bedeutenden Pers\u00f6nlichkeit der Spieleszene gesagt oder sich auf welcher Veranstaltung provokant daneben benommen habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Das-SpielEn.de haben wir auch schon R\u00fcckmeldungen durch Verlage gehabt, die mit unseren Kritiken nicht einverstanden waren. Manchmal ergab sich aus so einer Kontaktaufnahme ein konstruktiver Austausch, aber eben nicht immer. Der Mut Kritik zu \u00fcben geh\u00f6rt aber unseres Erachtens zur notwendigen Unabh\u00e4ngigkeit von Berichterstattern.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Spielejournalismus im Internet ist click-lebendig. W\u00e4hrend Gesellschaftsspiele in Printmedien nur noch selten Erw\u00e4hnung finden und von Berichten \u00fcber Computerspiele immer mehr verdr\u00e4ngt werden, bietet das Internet einfache M\u00f6glichkeiten von Fans f\u00fcr Fans zu schreiben. So neu ist \u201cNew Boardgame Journalism\u201d deshalb gar nicht mehr. Notwendig ist es aber, die Schreiber zu ermutigen weiterzumachen, weiter mehr Experimente zu wagen und ihre Medien st\u00e4rker als eigenst\u00e4ndige Formen des Spielejournalismus anzuerkennen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Damit fing es in der zweiten Novemberh\u00e4lfte 2013 an: Guido Heinecke stellte hier die Frage, ob wir f\u00fcr Spiele einen \u201cNew Boardgame Journalism\u201d ben\u00f6tigen. Er zieht eine Analogie zu neuen Str\u00f6mungen bei Rezensionen \u00fcber Computerspiele, in denen sich emotionale Erlebnisberichte in die klassischen Besprechungen einmischen. Starres Abarbeiten und Aneinanderreihen von Fakten w\u00fcrde so aufgebrochen. 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