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Das Labyrinth des Minotaurus

Pro Jahr veröffentlicht Florian Isense [1]e ein kleines Spiel, das er in der eigenen Druckerei [2] produziert und auf einem kleinen Stand in Essen vertreibt. Die Ausstattung und der Regelumfang der Spiele nimmt dabei immer etwas zu. 2009 gab es erstmals Holzfiguren und eine etwas größere Schachtel.

Eine Partie Labyrinth des Minotaurus umfasst eigentlich drei verschiedene Spiele:

Bild von Das Laybrinth des Minotaurus

Ein Teil des Spielreizes macht die charmante Ausstattung aus. Jeder einzelne der drei Teile ist locker spielbar. So macht es zum Beispiel einfach Spaß, dem Bau des Labyrinths zuzuschauen. Von Vorteil ist dabei die Kürze der einzelnen Abschnitte. In 45 Minuten lässt sich eine Partie ohne Hektik abschließen.

Keiner der drei Spielteile sollte vernachlässigt werden. Im ersten Drittel sind zwar die Siegpunkte etwas knapper, wer aber hier schon einen kleinen Vorsprung erreicht, kann ihn manchmal auch ins Ziel retten. Die Spielabschnitte sind locker miteinander verbunden. So lohnt es sich durchaus die Labyrinthteile zu sammeln, die zum eigenen Auftrag passen. Als vierte Schatzsorte können am Anfang auch grüne Jokersteine gesammelt werden. Diese dürfen bis zum Spielende behalten und dann als beliebige Schätze den größten Sammlungen zugeschlagen werden. Damit ist auch der dritte Teil mit dem ersten verwoben.
Bild von 1 von 3 Stieren
Prädikat
[3]:
1 von 3 Stieren

Das Labyrinth des Minotaurus ist kein Pflichtbestandteil jeder Spielesammlung. Es ist eher eine abwechslungsreiche, gut spielbare Kuriosität und eine lockere, willkommene Abwechslung zu den normalen, oft etwas drögen Familienspielen etablierter Verlage.