Absacker

Absacker hieß früher Dummy hieß früher Yummy. Unter einem dieser ehemaligen Namen spielten wir es vor langer Zeit mal auf einem Spieletreffen. Ich kann mich eigentlich nur noch an verdutzte Blicke erinnern: Was, das war’s schon? Nun sammeln wir wieder, und das immer wieder. Drei Karten auf der Hand, eine bis drei ausspielen, und wenn drei 3er oder vier 4er oder … oder sieben 7er zusammen kommen, diese grabschen. Auf drei Handkarten nachziehen. Bis einer keine Karten mehr im eigenen Stapel hat. Und wer dann die meisten Karten eingesackt hat, gewinnt.

Die Grafik von Absacker mag nicht jedermanns Sache sein, aber das Thema passt auf den Punkt. Denn genau für diesen Moment gibt es Absacker: Das letzte Spiel vor dem Ende des Spieleabends, vor dem Schlafengehen, vor dem … Und hier spielt es seine ganze Stärke aus. Nur keine Vorlage geben. Und doch muss ich mindestens eine Karte spielen. Ärgerlich, wenn ich damit keine Punkte machen kann. Und noch ärgerlicher, wenn der nachfolgende Spieler just bei der Reihe den Sack zumacht, bei der ich eine Karte angelegt habe! Klar ist viel Glück dabei, doch selten habe ich Leute mit so wenig Aufwand ans Fluchen und Jubeln gekriegt.

Bild von 1 von 3 Körben
Prädikat
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1 von 3 Körben
Und bevor ich nach langen Worten suche, um die Regelnacherzählung noch ein wenig zu strecken oder gar nicht existente tiefere strategische Feinheiten erfinde, komme ich direkt zum abschließenden Punkt: Absacker war auf unserem Linken Stapel, und das zu Recht!

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