Nadelstiche, Kupferstiche, Bienenstiche, Seitenstiche, Insektenstiche, Farbstiche, Degenstiche, … und Kartenstiche. Erst letzterer Begriff führt auf den richtigen Pfad. Aber was erwartet man in einem Spieleblog auch anderes … Und erwartungskonform bleiben auch die Grundregeln von Stichmeister. Für einen Stich legt reihum jeder eine Karte ab. Die zuerst angespielte Farbe muss bedient werden. Nur wer dies nicht kann, darf stechen oder andere Farben abwerfen. Wer den höchsten Trumpf oder die höchste Karte der angespielten Farbe gespielt hatte, erhält den gerade beendeten und eröffnet den nächsten Stich.
Doch nach diesen Präliminarien ist es mit der Erwartungshaltung auch schon vorbei. Vollkommen unkonventionell entpuppt sich Stich-Meister als witziges, abwechslungsreiches Durcheinander immer neuer Regelvariationen.