Ten Days in the Americas

Wenn Sie nur ein Spiel der Ten Days Serie mit auf eine einsame Insel mitnehmen dürften, sollten Sie sich keinesfall für Ten Days in the Americas entscheiden.

Das bislang letzte Spiel der Reihe ist eher speziell. Wir reisen durch Nord-, Mittel- und Südamerika. Nun hat der amerikanische Teil der Weltkugel eine für Reisespiele anspruchsvolle Struktur. Politisch gleicht es einer konvexen Linse (es hat einen Bauch): Oben Kanada, USA und MexiKo – in der Mitte der mittelamerikanisch-karibische Staatenzoo – und unten im wesentlichen Brasilien, Chile und Argentinien. Geographisch wirkt es eher konkav: Oben das dicke Nordamerika – in der Mitte die mittelamerikanische Wespentaille und unten das wieder ziemlich dicke Südamerika.

Bild von Ten Days In The Americas

Deshalb wird die Karibik bei Ten Day in the Americas auch in einer Lupenansicht vergrößert dagestellt. Nur fehlt es zwischen all den Mini-Inselstaaten einfach an Grenzen. Jeder hat deren nur zwei. Statt dessen gibt es jede Menge Schiffskarten. Auch Kreuzfahrten mit mehreren Schiffen ohne Landgang zwischendurch sind in dieser Variante erlaubt.

Es bleibt aber ein großes Suchen nach Inselchen und eben wegen der vielen Schiffe ist die Aufgabe taktisch ziemlich einfach: Man sammle möglichst viele Schiffe.

So ist Ten Days in the Americas nur eine nette Abwechslung und Komplettierung der Serie. Spielerisch fällt es gegenüber den anderen Teilen etwas ab.

P.S.: Das Foto zeigt den Pazifik bei San Francisco.

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