Spieletreffen in Altleiningen

Jaja, ich weiß – eigentlich interessieren sich in den Wochen nach der Messe alle vor allem für die Rezensionen der heiß gehandelten Spitzenplätze der Scoutaktion oder welchem Ranking auch immer. Wir werden auch nachlegen. Viel gespielt haben wir bereits, und einige dieser Erfahrungen fließen aktuell in die neue Ausgabe der Fairplay ein. Doch wo und mit wem sammeln wir unsere Spielerfahrungen?

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Potato Man

„Oh nein – nicht schon wieder ein Stichspiel!“ Wer so etwas denkt, übersieht eine wichtige Tatsache: Spargel werden gestochen, Kartoffeln werden gepellt. Potato Man ist also keinesfalls ein weiteres Stichspiel, sondern ein Pellspiel und somit der erste Vertreter einer völlig neuen Spielegattung. Weiterlesen

Parade

Im August waren wir hier im Blog bereits im Wunderland, wenn auch nicht in dem von Lewis Carroll. Auf der Spiel ’13 in Essen war es dann soweit: Das noch im Sommer ersehnte Spiel Parade wanderte in unsere Spielesammlung. Bereits beim Aufbau unseres Messestandes für die Fairplay sahen wir es … bei Z-Man Games, deren Stand uns gegenüber angesiedelt war. Dieser Verlag hatte eine Neuauflage des ursprünglich beim japanischen Verlag Grimpeur erschienenen Kleinods dabei. Gleich abends konnten wir dann gemeinsam in der Parade tanzen.

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Der Linke Stapel

Jedes Jahr begehen wir nach der Messe ein paar beschauliche Tage des Spielens. Dieses Jahr waren wir an der Mosel. Alle in dieser Woche gespielten Spiele stapeln wir. Linker Stapel bedeutet gehobenes Spielvergnügen, auf den mittleren kommt der gute Durchschnitt und nach rechts alles, was wir eigentlich nicht weiter verfolgen wollen. Da diese Woche aber immer nur einen sehr knappen Eindruck der Spiele vermittelt, verraten wir lieber nicht mehr, was rechts landet.

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Siedler von Catan: Revival

Nach unserer Kampagne mit Risiko Evolution sind wir auf den Geschmack gekommen: Nach der Risiko Evolution: Postapokalypse wendeten wir uns in bewährter Vier-Personen-Runde mit den eher friedlichen Szenarien der neuesten Siedler-Erweiterung “Entdecker und Piraten” einem weiteren Spiel mit aufeinander aufbauenden Szenarien zu. Anstelle der vorhandenen Plastikfiguren kamen dabei die Siedlungen, Schiffe und sonstigen Viking-Figuren zum Einsatz (das Foto zeigt aber eine Ausgabe mit den Originalplastikfiguren).

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Brändi Dog

Dass wir Dog mögen, ist allseits bekannt. Und dass Brändi Dog nur eine besonders schöne wie kompakte Ausgabe von Dog ist, ist auch nicht neu. Neu ist aber, dass in Essen Brändi Dog auf der Neuheitenliste auftaucht. Das ist zwar schwer nachzuvollziehen, aber ein guter Grund nochmal auf die Vorzüge des Spiels hinzuweisen. Weiterlesen

McMulti – alt und neu

Spielen ist eine emotionale Beschäftigung. Man siegt oder verliert, darf die anderen mal piesacken oder über den Tisch ziehen – und sich selbst gründlich ärgern, die Würfel verfluchen, wenn sie schlechte Ergebnisse zeigen und sich die Haare über selbst eingebrockte Suppen raufen. Und manche Partie ist so denkwürdig, dass man noch Jahre später erzählt: “Weißt du noch, als bei [den Siedlern alle in Schafen ertrunken sind|Tichu einer mit keiner Karte über der 10 sein Tichu durchbrachte|als die Katze kurz vor Ende der Wallenstein-Partie auf den Tisch gesprungen ist|…hier die eigene Geschichte eintragen…]?”

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Vorfreude auf die Spiel ’13 in Essen

Nur noch wenige Wochen, bis die Tore zu den neuen Hallen öffnen! Die Spielemesse in Essen beherrscht in der Zeit vor, während und nach den Internationalen Spieletagen unser spielerisches Tun und Handeln wie kein anderes Ereignis. Grund genug, den Blog-Artikel dieser Woche der Messevorfreude zu widmen und über erste Erfahrungen mit Neuheiten zu berichten.

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Mahjong

Vom Mahjong geht eine eigentümliche Stimmung aus. Exotisch archaisch wirkt das Geklapper mit den Steinen aus Bambus und Rinderknochen. Die Regeln wirken irre vielschichtig, kompliziert und bedeutungsschwer. Dabei ist Mahjong ein ziemlich einfaches Spiel, und der Einfluss auf Spielgeschehen ist vergleichsweise gering. Allein gilt es Wahrscheinlichkeiten zu berücksichtigen und wahnsinnig unlogische Wertungsregeln auswendig zu lernen. Bis auf die mystische Verklärung der tollen Spielsteine ist Mahjong eine einfache Rommevariante. Rummy ist dagegen wahrlich komplex. Weiterlesen

Bongo

Bongo ist ein suahelisches Wort und bedeutet Kopfschmerzen. So hätte ich es zumindest gerne, denn ich bekomme beim Bongospielen immer sofort Kopfschmerzen. Da ist es besser, Kathrin zuzuschauen, wie sie Bongo spielt. Bongo ist ein kurzes Spiel. Wenn Kathrin mitspielt, sogar ein sehr kurzes Spiel. Es ist sogar ziemlich lustig, wenn ich nur keine Kopfschmerzen beim bloßen Versuch bekäme mitzuknobeln.

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Yedo

Yedo ist eines der Spiele, die ich zunächst links liegen ließ. Eine angegebene Spieldauer von 120 bis 180 Minuten, unbekannte Autoren, wenig im Vorfeld gehört – ergo: Lieber erstmal abwarten! Erst durch einen Freund lernte ich es im Frühjahr kennen. Beeindruckend führte dieser vor, wie man das Spiel nur anhand des Materials erklären kann. Zunächst sieht alles sehr bunt und verwirrend aus. Doch wer von einem guten Erklärer durch Yedo geführt wird, kann sofort mitmachen. Das Material ist wirklich durchdacht und trotz seiner recht knalligen Farben stimmungsvoll.

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Mord in der Puszta

Einen außerplanmäßigen Krimi im Sommer bescherte uns “Mord in der Puszta“. Angesiedelt auf einem Reiterhof in Ungarn trafen wir uns mit insgesamt acht Spielerinnen und Spielern, um den Mörder oder die Mörderin einer deutschen Touristin zu suchen. Wie bei allen Rezensionen über Krimirollenspiele verrät dieser Artikel nichts, was den Spielspaß für zukünftige Ermittler verderben würde.

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Terra Mystica

Dass Terra Mystica auf der Spiel ’12 einschlug wie eine Rakete, ist heute als Story längst kalter Kaffee. Dass Terra Mystica aber unsere knappe, neuheitenärmere Sommerspielezeit ausfüllt, das ist bemerkenswert. Zum Glück haben wir dennoch tolle Partien mit Notre Dame, Puerto Rico, Augsburg 1520, Blokus und einigen anderen Schätzchen absolvieren können.

Dass wir Terra Mystica in der Zeit direkt nach Essen noch gar nicht so intensiv gespielt hatten, lag schlicht daran, dass in unserem Umfeld nur wenige Mitspieler eines besaßen. Zwar durften wir den Prototypen im Rahmen der Fairplay-Messevorschau kennen lernen, aber danach standen erstmal andere Titel auf dem Programm. Diese jetzt “Arbeitsspiele” zu nennen, wäre nicht fair, doch ein bisschen nach der Heft- und Blogplanung richten sich unsere vorgeschlagenen Spiele dann schon. Die Zeit war beileibe nicht verschwendet, hatten wir doch vor allem mit Hanabi eine echte Perle, die sich sicher auf Dauer für 3 von 3 Feuerwerke – und damit unsere höchste Prädikatsstufe – bewirbt.

Bei einem viertägigen Spielewochenende jetzt im Sommer nun war es soweit: Terra Mystica schlug uns in seinen mysteriösen Bann. An einem Tag spielten wir gleich drei Partien gegen gestandene, erfahrene Mystiker, was freilich eine steile Lernkurve (und hintere Platzierungen) bedeutete.

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