Die Legenden von Andor: Der Sternenschild

Zu viert hatten wir uns nach mehreren Versuchen, den Drachen zu besiegen, nur einmal nach Andor begeben, um den Sternenschild aus der gleichnamigen Erweiterung zu finden. Erst einige Zeit später brachen wir jetzt erneut und zu zweit auf, um uns den Bedrohungen und Herausforderungen zu stellen, die zeitlich zwischen den beiden großen Spielen liegen.

Unsere Rollenwahl war ein wenig geprägt von unseren vorherigen Erfahrungen in Andor. Peter verkörperte in unserer Vierer-Runde zumeist den Krieger, ich den Magier. Daher wollten wir beide eine Abwechslung, und so entschied sich dieses Mal Peter für den Magier, und ich verhalf dem Zwerg zu einer Art Abschiedsvorstellung bei uns – denn die Reise in den Norden müssen wir ohne die wackere gelbe Figur antreten. Und da sich dieses Team als schlagkräftig erwies, blieben wir über unsere Serie an Sternenschild-Begegnungen dabei…

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Zeitalter des Krieges

In den Neuheitenlisten war Zeitalter des Krieges nicht prominent vertreten, auch in den verschiedenen Umfragen auf der Messe gab’s nur wenige Noten. Naja, so ein kleines Spiel kann halt mal übersehen werden. Doch beim Erspähen eines Titels von Reiner Knizia im Heidelberger Programm mit dem Namen Zeitalter des Krieges war unsere Neugier geweckt. Und so begaben wir uns in den “Kampf um die Vorherrschaft im feudalen Japan” (Untertitel).

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Doodle City

Das Doodeln ist seit einiger Zeit schon fast so verbreitet wie das Googeln oder Joodeln. Alle diese Worte haben das im Deutschen sonst seltene OO gemeinsam, was nicht mit dem 00 verwechselt werden sollte. Das 00 ist nur in Zusammenhang mit Agenten und anderen dringenden Geschäften zu verwenden.

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Ein Weihnachtskatzenrätsel

Weihnachtszeit ist Katzenrätselzeit. Nach langer Zeit (s. Ein anderes Rätsel um die schwarze Katze) entdeckten wir mal wieder ein besonders freundliches Exemplar in einer Spieleschachtel. Diesmal geht es nicht nur darum das Herkunftsspiel dieser liebenswürdigen Katze zu benennen, sondern auch ihre genauen Fundorte: Wie oft finden Sie die Katze in dem Spiel? Es gibt mindestens 6 Treffer, wer bietet mehr – und wo?

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Beasty Bar

Ein bisschen aus der “Not” geboren waren unsere beiden letzten Artikel, da wir noch beim Sammeln von Spielerfahrungen sind. Und doch zeigen eure Rückmeldungen, liebe Leserinnen und Leser, die uns persönlich oder auch einfach nur per Klickzahlen erreichten (danke!), dass die Überblicksthemen wie Winzigkleine Spiele und Essen zu zweit gut ankamen. Ein weiterer Trend in Essen ist uns in den letzten Wochen aufgefallen, nämlich den zu liebevoll illustrierten Spielen. Nun waren in der Vergangenheit die Spiele natürlich bei weitem nicht lieblos illustriert. Doch unter den Neuheiten gefiel uns das eine oder andere Spiel, das eben durch seine Grafiken einen besonderen zusätzlichen Schliff erhielt. Mit Beasty Bar stelle ich eines davon im Anschluss an diese Einleitung detaillierter vor. Ein anderes Beispiel ist Mangrovia aus demselben Verlag. Hier wird das eher konventionelle Spiel durch den intelligent konstruierten Steg als Spielmechanismus aufgewertet, mehr noch aber durch die schöne Ausstattung mit den Paradiesvögeln und Holzboot. Bei El Gaucho laden die witzig und originell gezeichneten Kühe zum Entdecken vieler Details ein, und bei Abyss wird man durch die Grafik wirklich in die Unterwasserwelt hineingezogen. Dass bei letzterem Spiel die Ästhetik hinderlich sein kann, merkt schnell, wer in die Regel schauen muss, um rauszfinden, was es mit “Soldaten” und “Händlern” auf sich hat…

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Winzigkleine Spiele

Seit einiger Zeit mausern sich Minimal Games vom absoluten Insidergeheimtipp zum Massenphänomen. Designer versuchen sich an Materialminimalismus – man ist versucht, schon von Readygames zu sprechen – zu unterbieten, vergessen dabei manchmal aber, dass es am Ende auf den Spielspaß ankommt. Andere reduzieren einfach die Regeln oder packen ein normales Spiel in eine etwas kleinere Schachtel, um munter auf der Welle mitzureiten. Das ist auch alles legitim, denn niemand weiß so ganz genau, was ein Minimal Game eigentlich ist.

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Essen zu zweit

Seit Essen waren wir nicht untätig, haben uns weiter durch den Stapel an Neuheiten gespielt. Ausführlicher kennen gelernt haben wir etwa schon Deus, das Peter in der kommenden Fairplay besprechen wird. Doch es gilt immer die Entscheidung zu treffen: Erstmal die Neuheiten weiter kennen lernen? Oder schon für Rezis intensiv einzelne Titel spielen? Wir waren bisher eher vielfältig unterwegs. Und haben dabei zwei Messe-Trends ausgekostet. Einer davon lautet: Zwei-Personen-Spiele!

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Robinson Crusoe

Wir haben überlebt! Selbst mit zwei Kindern, deren hungrige Mäuler zu stopfen waren, schafften wir es, alle nötigen Werkzeuge zu bauen, unseren Unterschlupf mit Dach und Palisade zu sichern und uns mit Waffen zur Wehr zu setzen. Nach sechs Szenarien hatten wir alle Kapitel der Kampagne erlebt und freuen uns nun auf die nächste Kampagne, die uns in den Norden von Andor führen wird, bevor wir an Bord eines anderen Schiffes gehen und mit der Beagle von der Insel des Robinson weiter in neue Gefilde reisen werden. Denn wir haben eine neue Spiele-Leidenschaft: Kampagnen-Spiele!

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Absacker

Absacker hieß früher Dummy hieß früher Yummy. Unter einem dieser ehemaligen Namen spielten wir es vor langer Zeit mal auf einem Spieletreffen. Ich kann mich eigentlich nur noch an verdutzte Blicke erinnern: Was, das war’s schon? Nun sammeln wir wieder, und das immer wieder. Drei Karten auf der Hand, eine bis drei ausspielen, und wenn drei 3er oder vier 4er oder … oder sieben 7er zusammen kommen, diese grabschen. Auf drei Handkarten nachziehen. Bis einer keine Karten mehr im eigenen Stapel hat. Und wer dann die meisten Karten eingesackt hat, gewinnt.

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Nichtrepräsentative Auswahl von Spielen, die einigen Spielern gefielen – oder: Der Linke Stapel

Nach der Messe spielten wir dieses Jahr in Brügge. Die Stadt ist wirklich eine Reise wert. Da alle Sehenswürdigkeiten auch in Fußreichweite erreichbar waren, schafften wir ein phantastisches Pensum von 45 unterschiedlichen Spielen in nur 6 Tagen.

Bevor ich wie letztes Jahr (Der Linke Stapel) auf die Highlights eingehe, muss ich einmal darauf hinweisen, dass es mehr als 45 Neuerscheinungen in Essen gab und die Wertung nur auf einer subjektiven Auswahl beruht. Es könnte sein, dass ganz wichtige und tolle Spiele sich nicht auf dem linken Stapel befinden, obwohl sie dort sein sollten. Zum Glück ist aber niemand verpflichtet die Stapel zu beachten. Weiterlesen

Mehr Superspiele

Es geschah schon leise vor einigen Tagen, aber heute gibt es die offizielle Ankündigung: Wir heben endlich mal wieder einige Spielen in die höchste Kategorie. Weshalb dies nicht öfter geschieht hat zwei Gründe. Weiterlesen

Zum Jahrgangswechsel

In dem Moment, in dem dieses Posting online geht, sind wir in Essen auf dem Weg zum ersten Tag der Internationalen Spieletage in die Messehallen. Am Stand 3-K102 der Fairplay sind wir während der Messe anzutreffen. Ein guter Zeitpunkt, um dem Jahrgangswechsel zu huldigen. Denn das Spielejahr beginnt in Essen. Sowohl das Spiel des Jahres als auch der Deutsche Spielepreis erstrecken sich über die Essen- und die Nürnberg-Neuheiten. Kleine Ausnahmen sind diejenigen Spiele, die im Sommer erscheinen. Doch “technisch” betrachtet werden sie ja doch zu den Essen-Neuheiten gezählt und in den entsprechenden Listen geführt.

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Schatten über Landsitz Hagenberg

Bereits zum zweiten Mal (nach Mord in der Puszta) erhielten wir eine Anfrage der Art: “Auf Ihrem Blog besprechen Sie Krimispiele. Hätten Sie nicht auch Interesse, unser neues Spiel … zu testen?”. Klar haben wir! Und so schickten uns die Verleger von Culinario Mortale ihren ersten Fall “Schatten über Landsitz Hagenberg” zu. Es gelang uns, die ideale Besetzung mit drei Frauen und fünf Männern zusammen zu trommeln – und so stieg schließlich unsere Dinnerparty im Schloss des Firmenpatriarchen Anton Hagenberg.

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Machi Koro

Treue Leser mögen sich erinnern: Im Rückblick auf Essen 2013 enthielt Der Linke Stapel auch einen Hit aus Japan. Ich zitiere mich mal selbst:

Machi Koro: Stellen Sie sich vor, es gäbe auf Catan keine Sechsecke und nur Geld, aber keine Rohstoffe. So ist es bei Machi Koro: Wer am Zug ist, würfelt. Dann vergleichen alle den Wurf mit ihrer Kartenauslage und bekommen neues Geld oder dürfen Mitspieler berauben. Mit dem Geld lassen sich neue Karten bauen. Ziel ist es, als Erster vier Spezialkarten zu besitzen. Ich wage es mal Machi Koro in einem Satz zusammen mit Love Letter und Grimoire zu nennen. Hoffentlich bekommt das Spiel eine größere Auflage und verliert dabei nicht seinen speziellen japanischen Charme.

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