Atlantis

Woran denkt man beim Namen Atlantis? Schwarze Türme? Oder womöglich an infantile Kosenamen für bestimmte Ozeane? Am ehesten wohl an untergehende Städte. Nun denn, begeben wir uns in die mythische Antike und gehen gemeinsam unter. Ganz familienkompatibel schlüpfen die Spieler in die Rollen von Atlantis-Bürgern, die lediglich ihre hehren Besitztümer in Sicherheit bringen wollen. Keine Untergangsszenarien à la Hollywood, in denen geplündert wird oder gar brutale Übergriffe stattfinden. Mehr über „Atlantis“ Lesen

Time’s up! & Time’s Up! Game Geek

Unerträglicherweise ist Time’s Up! immer noch nicht verbreitet genug. Ja – es ist ein Partyspiel. Ja – mit Strategie und Taktik ist es nicht weit her. Ja – Die Aufmachung ist schreiend grell. Ja – Mitspieler müssen vor der ersten Partie regelmäßig erst an den Spieltisch gezwungen werden. Ja – die deutsche Erstausgabe enthielt zuviel teuer erkaufte Luft. Trotz all dem: Seit Jahren gehört es zu den von uns meist genutzten Spielen! Mehr über „Time’s up! & Time’s Up! Game Geek“ Lesen

Zum Roten Drachen

WARNUNG – GEFAHR – WEITERLESEN GEFÄHRDET DIE GESUNDHEIT – SPIELEN KANN ZUM LUSTGEWINN FÜHREN

Ein ganz besonders gefährliches Spiel ist „Zum Roten Drachen“: Unbescholtene, eventuell sogar minderjährige, schwangere oder besserverdienende leistungstragende Spieler werden zum KOMASAUFEN verführt. Dabei sind die Regeln erschreckend simpel, das enthemmt nicht nur, sondern erlaubt maßloses Saufen, das über alle Selbsterhaltungsmechanismen selbst erfahrener Spieler hinausgeht. Denn zum Mitspielen reicht neben guter Laune und einer gehörigen Portion Ignoranz gegenüber funktionierenden Mechanismen ein guter Humpen Drachenwein und gerade noch genügend Feinmotorik, um ein paar Karten festhalten zu können. Ich zitiere die Schachtelrückseite:

[…] In diesem flotten Kartenspiel erlebst du, was nach dem Abenteuer passiert, wenn die Helden sich nach getaner Arbeit in der Taverne treffen und endlich zum Wesentlichen übergehen: feiern. Der letzte Held mit Bewusstsein und Gold gewinnt das Spiel!

Mehr über „Zum Roten Drachen“ Lesen

Wyatt Earp

Eigentlich lohnt es sich nicht, über längst vergriffene Spiele zu schreiben. Doch Wyatt Earp gehört im weiteren Sinne nun mal zu den Mystery Rummy Spielen. Schon der Vollständigkeit halber lohnt sich deshalb ein kleiner Rückblick in die Anfangszeit der alea-Spiele.

Im Unterschied zu den anderen bisher besprochenen Mystery Rummies steht bei Wyatt Earp der Sheriff im Mittelpunkt, und es gibt mehrere Banditen zu fangen. Durch Auslegen von Karten überbieten sich die Spieler beim Aufspüren der Verbrecher.
Mehr über „Wyatt Earp“ Lesen

Letter

Wir schaffen es leider längst nicht, für jedes uns zugeschickte Spiel eine Rezension zu schreiben. Letter ist eigentlich ein solches. Eines Tages lag es bei uns im Paketkasten und wollte gespielt werden. Nun sind wir nicht gerade Scrabble Experten und können den wahren Spielspaß der Zielgruppe dieses Spiels nur schwer ermessen. Wie der Name schon sagt, ist Letter ein Wortspiel. Die Spielregeln sind kaum noch zu vereinfachen: Wer am Zug ist, legt einen Buchstaben aufs Spielbrett und versucht, zusammen mit den schon liegenden Lettern neue Wörter zu bilden.

Mehr über „Letter“ Lesen

Montego Bay

Rum, Karibik, Schiffe – was erwartet man da?! Piraten! Entern! Abenteuer! Doch es müssen nicht immer Freibeuter sein. Stattdessen lernen die Spieler einen sympathischen, friedlichen, gerechten und respektierten Kerl kennen. Der Tally-Man ist zuständig für das Verladen von Fässern. Da möchte doch jeder sofort gerne zur Hand gehen und fleißig Fässer rollen. Oder?

Mehr über „Montego Bay“ Lesen

Nur die Ziege zählt

Genauso wie [cref zu-viele-koeche] ist Nur die Ziege zählt auch ein typische Ärger-Kartenspiel. Damit enden aber auch schon die Gemeinsamkeiten. Die Grafik von „Nur die Ziege zählt“ ist so gut, dass sie das Spiel rettet. Wir ärgerten uns nämlich zunächst nicht etwa über die fiesen Mitspieler, sondern über den vermeintlich unausgegorenen Mechanismus:

Jeder legt eine Karte. Die höchste Karte sticht, und der Stich bringt so viele Punkte wie der Wert der Karte plus alle abgebildeten ein bis fünf Ziegenköpfe pro Karte. Zuvor gibt jeder Spieler einen Tipp ab, in welcher Punkteregion er landen wird. Das klingt eigentlich bekannt und lustig, erlaubt aber keinerlei taktischen Einfluss. Das einzige Ziel ist es, die Mitspieler von Punkten fernzuhalten. Außer in zwei Fällen funktioniert dies mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit.
Mehr über „Nur die Ziege zählt“ Lesen