Steam, mit oder ohne Age of
An zwei Eindrücke während meiner ersten Partie von Age of Steam kann ich mich gut erinnern: „Das Spiel ist gut!“ und „Das Spiel ist hässlich!“ – Die zweite Aussage trifft auf Steam nicht mehr zu. Es gibt noch einige andere Detailverbesserungen. Doch im Gegensatz zur Railroad Tycoon Serie und dem schon sehr alten Volldampf von Matrin Wallace überwiegen die Gemeinsamkeiten der Steam-Spiele, egal ob mit oder ohne Age.
Kenner der Age of Steam-Materie brauchen ab hier nicht weiterzuschmökern oder mögen beim weiteren Lesen erhaben den Kopf nicken und „ja, so ist es!“ murmeln. Oder je nach Belieben „nein – das ist alles Murks!“ brüllen. Ganz wie sie mögen.
Um Age of Steam ranken – einer Seifenoper würdig – Skandale und Anekdötchen. Meines Wissens begann alles mit Volldampf, bzw. mit der von mir ungespielten „Early Railways“ Serie von Winsome Games. Auf einer Landkarte wurden Schienen gebaut. Um die dabei anfallenden Kosten zu begleichen, mussten Aktien ausgegeben werden, die fortan die Gewinne schmälerten. Danach wurden bunte Klötzchen über möglichst viele Schienen in gleichfarbige Städte transportiert. Das brachte den Schienenbesitzern Siegpunkte.
11 nimmt!
Kinder aus Familien mit erfolgreichen Eltern haben es schwer. Das Erbe von 6 nimmt! anzutreten ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Wie gelingt es, den Mittelweg zwischen Nähe zum Original und somit Wiedererkennungseffekt und eigenständigem Spiel zu beschreiten?
Race for the Galaxy in 3D – die zweite Dimension & Rebellen vs. Imperium
Erstveröffentlichung im Oktober 2009 in der Fairplay 89.
>>Direkt zum Postscriptum springen.
Mehr über „Race for the Galaxy in 3D – die zweite Dimension & Rebellen vs. Imperium“ Lesen
Dominion – Die Alchemisten
Noch immer erfreuen sich unsere Strategie-Artikel zu Dominion einer hohen Beliebtheit. Messbar ist dies an den gleichbleibend hohen Klickzahlen. Einzig der Spiel-des-Jahres-Nachfolger Dixit kann hier mithalten. Dass eine Rezension zur (im Moment noch) neuesten Erweiterung Die Alchemisten erst jetzt erscheint, hat aber keinen besonderen Grund. Dominion ist weiterhin ein Dauerbrenner auf unserem Spieletisch.
Race for the Galaxy in 3D – die erste Dimension
Erstveröffentlichung im Oktober 2009 in der Fairplay 89.
>>Direkt zum Postscriptum springen.
Mehr über „Race for the Galaxy in 3D – die erste Dimension“ Lesen
Android
Auf „Do Androids Dream of Electric Sheep“ von Philip K. Dick basiert der Film Blade Runner. Auch wenn in den Designer Notes weder der Film noch das Buch vermerkt wurde, wirkt Android wie das Spiel zum Film. Im düsteren New Los Angeles drehen sich gleich eine ganze Reihe von Cyberpunk-Stories um Mord, Verschwörung, Gen- und Bio-Tech, sowie die persönlichen Abgründe einzelner Privatdetektive. Über der Stadt schwebt geostationär der besiedelte Mond, der per Aufzug leicht erreichbar ist. Keine Angst – die Machbarkeit und die Konsequenzen auf die Gezeiten und das Weltklima eines solchen Projekts hinterfrage ich im weiteren Text nicht.
Vor den Toren von Loyang
Was mag von diesem Spiel erwarten, wer nur den Titel hört? Wem das chinesisch vorkommt, liegt nicht so schlecht. Doch was sich vor den Toren so zutragen mag, könnte sich auch im militärischen Bereich abspielen. Etwas Hintergrundinformation mag weiterhelfen: Zusammen mit Agricola und Le Havre gehört dieses Spiel per Definition zur so genannten „Ernte-Trilogie“. Wie in den beiden anderen Trilogie-Spielen geht es vor Loyang friedlich zu. Als Händler versuchen die Spieler, den meisten Profit zu erwirtschaften. Insgesamt sechs Gemüsesorten können sie dazu anbauen. Die Ernte-Erträge werden der Kundschaft feilgeboten. Was nicht der Nachfrage entspricht, kann eingetauscht werden.
Taluva
Erstveröffentlichung am 23.11.2006 bei Hall9000.
>>Direkt zum Postscriptum springen.
Das Labyrinth des Minotaurus
Pro Jahr veröffentlicht Florian Isensee ein kleines Spiel, das er in der eigenen Druckerei produziert und auf einem kleinen Stand in Essen vertreibt. Die Ausstattung und der Regelumfang der Spiele nimmt dabei immer etwas zu. 2009 gab es erstmals Holzfiguren und eine etwas größere Schachtel.
Last Train To Wensleydale
Ohne mich näher mit Last Train To Wensleydale zu beschäftigen, gab es für mich schon drei Gründe, dieses Spiel ungespielt zu kaufen:
-
- Der Titel, zusammen mit dem treffenden Schachteltext:
For many years the train gaming world has been waiting for a game about moving cheese in the Yorkshire Dales. That wait is now over!
-
- Die Erinnerung an Mr. Wensleydale aus der Episode 33 (Salad Days) des Monty Python Flying Circus (oder als Video bei YouTube):
(…)
Mousebender You do have some cheese, do you?
Wensleydale Certainly, sir. It’s a cheese shop, sir. We’ve got…
Mousebender No, no, no, don’t tell me. I’m keen to guess.
Wensleydale Fair enough.
Mousebender Wensleydale.
Wensleydale Yes, sir?
Mousebender Splendid. Well, I’ll have some of that then, please.
Wensleydale Oh, I’m sorry sir, I thought you were reffering to me, Mr Wensleydale.
(…)
- Wallace and Gromit: Als legal frei verlinkbares Video in vernünftiger Qualität fand ich leider kein Video, dafür aber eine andere sehr lustige Käseepisode.
Die Speicherstadt
Feurio! Mit sozialen Brennpunkten hat dies nichts zu tun. „Die Speicherstadt“ führt ins Hamburg des – ja wievielten eigentlich? – Jahrhunderts. Erst der Blick auf die Spieleschachtel klärt auf: Wir werden in die Zeit um 1900 versetzt. Ein ganzes Jahr lang betreibt jeder Spieler ein Handelshaus, und am Ende des Herbstes wird verglichen: Wer hat die meisten – Reichtümer? Waren? Familienmitglieder? Nein: Punkte. Schlicht und einfach.
Ricochet Robots & Rasende Roboter
Erstveröffentlichung am 21.3.2004 bei Hall9000.
>>Direkt zum Postscriptum springen.
Glen More
Rohstoffe, Gebäude, Straßen, Sonderkarten, das klingt doch wie … Siedler? Weit gefehlt. Denn zwar sind diese beliebten Zutaten für ein Spiel auch bei Glen More zum Einsatz gekommen. Doch dabei ist ein vollkommen unabhängiges Spiel entstanden.