Marketingtechnisch mag es merkwürdig anmuten, ein Spiel “Alles Käse!” zu nennen. Doch woanders führte Alles Käse sogar zur Rettung einer Käsesorte, die hier bei Das-SpielEn.de schon zu Ehren kam. Grund genug für die Frage: Käse oder nicht Käse?
Marketingtechnisch mag es merkwürdig anmuten, ein Spiel “Alles Käse!” zu nennen. Doch woanders führte Alles Käse sogar zur Rettung einer Käsesorte, die hier bei Das-SpielEn.de schon zu Ehren kam. Grund genug für die Frage: Käse oder nicht Käse?
Frage an Radio Eriwan: Ich habe gehört, Nixon und Breschnew hätten einen Wettlauf rund um die Mauer des Kreml gemacht, bei dem Nixon gewann. Stimmt das?
Radio Eriwan antwortet: Im Prinzip ja. Nixon und Breschnew nahmen an einen internationalen Wettlauf teil. Breschnew belegte einen ehrenvollen zweiten Platz. Nixon wurde Vorletzter.
Bei Twilight Struggle bin ich der ewige Breschnew.
In den vergangenen drei Wochen waren wir im Urlaub. Neben Wandern und anderen Aktivitäten stand abends genug Zeit fürs Spielen zu zweit auf dem Programm. Besonders Hanabi musste “ran” – geschätzt mindestens 30 Partien dürften wir insgesamt absolviert haben. Unsere Quote an Spielen mit 25 Punkten (vollständige Auslage) konnten wir dabei verbessern – es ist bemerkenswert, wie viele Feinheiten man mit Erfahrung noch herausspielen kann. Für uns persönlich haben wir alle Meckerer widerlegt, die da draußen behaupten, Hanabi sei ja ganz okay, aber keinesfalls zu zweit.
Merke: Wähle Spieletitel mit leicht schreibbaren Namen! Gingko, nein, Ginko, oder doch Ginckgo?! Das erschwert nur die Spielerecherche im Internet und die Auffindbarkeit von Regelfragen im spielbox-Forum. Vielleicht haben sich die Macher von Pearl Games zum Baumthema in Essen inspirieren lassen. Hier stehen einige Ginkgo-Bäume herum, die charakteristische Blattform fiel mir auf der Spiel in Essen schon diverse Male auf, als im Herbst die Blätter vor der Messe oder in den Innenhöfen lagen.
Dreckige Säue sind tief. Zumindest bei uns. In unseren Vielspielerrunden sorgte Drecksau zunächst zwar für nette, aber nicht bemerkenswerte Runden. Aufgedreht haben die Borstenviecher erst in Runden mit Wenigspielern und auch mit Kindern. Daher gibt es in diesem Artikel eine Premiere: Zwei Prädikate – mit unserer üblichen Bewertung und zusätzlich unser Prädikat “Kinderspiel”.
Spellbound wird sicherlich in die Spielegeschichte eingehen – als das Spiel mit der sehr großen Schachtel und ebenso riesigen Pöppeln. Wir fragten uns schon letztes Jahr in Essen: “Und, wie groß ist wohl der Spielspaß?”, scheuten aber die zur Antwort notwendige Investition. Durch einige glückliche Begebenheiten ergab sich nach Essen aber die Möglichkeit, ein Spellbound gegen ein Paket guter Spiele einzutauschen. – Hier schon mal die Kurzfassung des folgenden Textes: Besser ein kleines Paket guter Spiele auf dem Tisch als ein großes Spellbound im Regal!
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Die Vorbereitung unseres Krimidinners in 2012 war einfach: Jeder erhielt seine Rolle vom letzten Mal. Einige Jahre nach der Handlung der Familie Seebrück finden sich alle Personen wieder zusammen, um einen weiteren Mordfall aufzuklären. Zunächst wunderten sich alle: Auch die Person, die beim letzten Mal als schuldig an die Nachbarsfamilie ausgeliefert wurde, ist wieder dabei. Was war passiert? Ganz ehrlich: So ganz schlüssig fanden wir die uns aufgetischte Erklärung nicht…
Hanabi ist die Kunst über Karten zu reden ohne etwas zu sagen – faszinierend. Wie bei vielen anderen kooperativen Spielen lebt Hanabi unter anderem vom Reiz das System zu knacken. Dieser Artikel verrät hoffentlich nicht zu direkt wie dies geht. Er enthält nur ein paar Ansätze sich dem Spiel zu nähern.
Es gibt Runden, die finden Hanabi unglaublich einfach. Sei es, weil sie mit 15 Punkten glücklich sind oder weil sie die Tippregeln überaus großzügig auslegen. Andere Runden enden regelmäßig im Debakel, da die Spieler nicht vertrauen und überhaupt nur 150-prozentig sichere Karten spielen – Famous last words: “Dein Tipp, ich hätte eine Eins, könnte ja bedeuten, dass dies die eine unspielbare Eins ist …”
Dabei dreht sich eben alles darum, welche Informationen mit einem Tipp gegeben wurden und noch wichtiger: Welche Informationen in den eben nicht gegebenen Tipps enthalten sind. Es ist unglaublich wichtig den Mitspielern zu vertrauen, sich in sie hineinzuversetzen und nach einer verlorenen Partie zu diskutieren, was es mit welchem Verhalten auf sich hatte.
Ein intuitiver Ansatz Hanabi effizient zu spielen ist die Vorstellung, wir wären alle Mr. Spock. Denn alle Vulkanier sind logisch, wissen dies und gehen davon, dass auch alle anderen Vulkanier logisch agieren. Weiterlesen
Wir lieben Ricochet Robots & Rasende Roboter! Klar, dass Mutant Meeples unsere Neugier erregt. Basierend auf dem Mechanismus des exzellenten Spiels von Alex Randolph sausen hier Carcassonne-Männchen über den Spielplan – die im Englischen “meeples” genannt werden. Wie im Roboter-Original sieht eine Bewegung so aus: Ein Meeple rast in eine Richtung, bis er auf ein Hindernis stößt. Danach kann er eine neue Richtung einschlagen. Wer mit den wenigsten Bewegungen ans Ziel gelangt, erhält einen Siegpunkt.
Krimis haben viel mit „suchen und finden“ zu tun. Suchende werden bei Das-SpielEn.de fündig, wenn sie nach „Party der Intrigen“ suchen. Die Statistiken verraten: Hier scheinen uns Google und freundliche Verlinker wohlgesonnen zu sein. Über die Zeit hat sich dieser Fall von Krimi Total langsam, aber sicher in die Top Ten vorgearbeitet und dabei sogar Dominion und Filly Princess hinter sich gelassen.
Unseren Blog haben wir lange Zeit nur spärlich verfolgt, Mörder hingegen weiterhin mit alter Regelmäßigkeit. Nachdem in 2011 kein neuer Fall von Krimi Total erschien, griffen wir zu „Familie Seebrück“ von Kupferberg Kreativ und luden Anfang Januar 2012 ein: In der Nähe von Paderborn suchten wir als Familienmitglieder eines Brauerei-Unternehmens nach dem Mörder eines Mitglieds der verfeindeten Nachbarsfamilie.
Dominion ist und bleibt: Mischen, mischen, mischen. Bei jeder neuen Erweiterung ist unser Rhythmus gleich: Erstmal die vorgeschlagenen Decks spielen. Das garantiert einen guten Kennenlern-Einstieg. Partien mit neuen Karten dauern erstmal. Karten wollen studiert, Effekte erforscht werden. Und natürlich überlistet einen die Neugier – und verleitet zum Kauf von mehr neuen Karten als dem Deck gut tut. Einer neuen Erweiterung nähert man sich damit erstmal langsam an.
Nachdem der Weltuntergang doch nicht eintrat, hatten wir gar keine Ausrede mehr Rezis zu schlunzen. Da liegt es doch nahe gleich mal das aktuelle Maya Spiel zu besprechen.
An Mayas erinnern bei Tzolk’in die mächtigen Plastikzahnräder, Bienen sind hingegen wie so oft im Profispielbereich völlig unterrepräsentiert. Das ist schade, könnten doch so auch gleich größere Mengen Fußballfans auf unser Hobby aufmerksam werden.
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Vor ziemlich vielen Jahren – womöglich sind es schon mehr als zehn – kauften wir auf der Süddeutschen Spielemesse in Stuttgart, damals noch im alten Messegelände am Killesberg, bei einem Stand der Behindertenwerkstätten Kartenhalter aus Holz. In jedem von ihnen sind zwei Rillen eingefräst, die jeweils mindestens fünf Karten aufnehmen können. Diese wurden in unserer Spieletischschublade aufbewahrt und lange Zeit vergessen. Bis Hanabi kam.
Spielkarten zerreißen ist wie Bücher verbrennen
Risiko war eine meiner ersten Spielelieben. Und sie blieb lange unerwidert. Ich lernte es als Kind bei Freunden kennen und war ihm sogleich verfallen. Monatelang legte ich jeden Pfennig zur Seite, um schließlich ein eigenes Exemplar erwerben zu können. Befreien hieß damals noch erobern, und Verteidiger hatten drei Würfel. Alles war gut. Nur fehlten auf Dauer die Mitspieler, und so vergammelte mein Risiko einige Jahre im Schrank. Zehn Jahre später entdeckte ich es auf der Suche nach einem lockeren Spiel für zwischendurch ein zweites Mal. Fortan spielten wir es Woche um Woche – Tag und Nacht. Dann kamen die Siedler von Catan.
Mit Love Letter ging es uns wie bereits 2010 mit Grimoire: Es ist unser heimliches Messe-Highlight des aktuellen Jahres. Heimlich deshalb, weil wir es erst im Urlaub nach der Messe spielten, dann aber sofort ins Herz schlossen.
Nur 16 Karten reichen für großen Spielspaß: Die Prinzessin (Karte mit Wert 8) wartet sehnsüchtig auf einen Liebesbrief. Von der Wache bis hin zur Countess versuchen die Menschen ihrer Umgebung, ihr zu helfen. Doch wehe, einer von ihnen wird mit dem Corpus Delicti erwischt. Spieltechnisch verläuft dies so: Jeder hält eine Karte auf der Hand. Wer an der Reihe ist, zieht eine zweite Karte nach, spielt eine der beiden und führt den Effekt dieser Person aus. Freilich gilt es, selbst den Liebesbrief zu überbringen und die anderen bei selbigem Vorhaben zu ertappen.
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